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Wilkommen

in der Tschuwaschischen Republik!

 

(Reiseprospekt)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Buergernetz Tschuwaschien,

Tscheboksary,

Juli 1999


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die vorliegende Broschüre wurde von den                                                            1999 erstellt.

Diese Broschüre soll sowohl in der Schule als auch an der Hochschule im Deutschunterricht als Unterrichtsmaterial verwendet werden.

Gleichzeitig ist sie auch für eine interkulturelle Kommunukation sehr wichtig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Inhalt

Nu.

 

 Kapitel

Seite

1.  

Einfuehrung .

 

2.  

. Die Republik Tschuwaschien(allgemeine Information)

  a)ein wenig Geschichte

 

3.  

Die staatlichen Republik Symbolen.

 

4.  

Hymne der Republik Tschuwaschien.

 

5.  

Wirtschaft,Transport und Kommuni-

Kationen  Bierbraurei Bukett Tschuwaschien

 

6.  

Bildung und Wissenschaft

 

7.  

Theatern

 

8.  

Ausstellungen und Museen

 

9.  

Restaurants

 

10.

Geschfte

 

11.

Hotels

 

12.

Kirchen

 

13.

Exkursion durch die Stadt Tscheboksary -Besichtigung der Sehenswuerdigkeiten.  Novotscheboksarsk

 

14.

14 Tage in Deutschland eine Geschichte einer Schuelerin

 

15.

Feste und Braeche in Tschuwaschien

 

16.

Unser Stolz- Wolgafluss?! Zum Thema Umweltschutz und nicht nur:

 

17.

Quiz ' Kennst du wohl  ueber Tschuwaschien mehr?'

 

 

 

 

 


 

Einfuehrung

J Sprechen * Schreiben & Lesen

 

Liebe Freunde!

Willkommen in Tschuwaschien ist eine Broschuere mit den authentischen Texten aus unserem alltaeg;lichen Leben :. 

 

 

 

 

 

 

'Wir sind als Tschuwaschen geboren und haben uns an der Wolga angesiedelt. Wenn wir Unglueck haben, dann wenden wir uns an Tora. Wir besuchen Kiremeti und bringen ihm Opfer, bitten um Glueck und Gesundheit.'

Diese Zeilen sind im Grunde des Herzens aus dem Gedicht des ersten tschuwaschischen Dichters Spiridon Jandusch der etwa vor 2 Jahrhunderten geboren wurde.

Ja, wir haben uns an der Wolga angesiedelt und das war in uralten Zeiten.

Historiker behaupten, dass die Urvaeter von Ttschuwaschen, Bulgaren und Suwaren waren, die ins Mittelwolgagebiet im 7 Jahhundert gekommen sind.

Bulgaren von Tschuwaschien waren geschickte Ackerbauer, Handwerker und Kaufleute. Viel von ihnen sind lange Zeit Heiden geblieben.

 

He, der gute Vater der Erde!

He, die gute Mutter der Erde!

He, das gute Kind der Erde!

 

Die uralten Sitten der Opferung sind voll von tiefen Sinn und Symbolik.

Viele von den Sitten sind schon lange verschwunden, aber sie sind organisch in die Sjugets der schoengeistigen Literatur eingedrungen und dienen als Elemente der stilistischen Kunst.

 

Gute Nachricht ist bei der Morgendaemmerung ins Dorf gekommen! Zu uns kam ein Reiter auf dem grauen Pferd!

Hy, Burschen, beeilt euch und erfrischt das Gesicht mit kaltem Wasser vor dem Spiel! Burschen, erwacht !

Die Nachtigall singt schon! Sattelt fest eure Falben! Wie sanft und wie zaertlich ist unser Tschuwaschisch!

Ich hoere Laute der lieben Sprache.  Hat etwa der Alte die Gusli in seine Hand genommen oder zwitschert die Schwalbe?

Oh, wie sanft und wie zaertlich ist unser Tschuwaschisch!

Der Staat von Bulgaren und Tschuwaschen wurde im 13 Jahrhundert nach der Eroberung von Tataren und Mongolen gestuerzt. Der gebliebene Teil der Bevoelkerung hat sich mit den finnougorischen Staemmen vermischt und so entstand der gegenwaertige Stamm von Tschuwaschen.

Zum Glueck ist nicht alles im stuermischen Zeitwirbel spurlos verschwunden.

Anvertrauend seinem Fingerspitzengefuehl schaffen sie solche Kunstwerke und dabei hoeren sie, wahrscheinlich, in tiefer Seele den Ruf des  Herzens.

Von den Kunstkennern werden diese Werke Haendedruck der Gegenwart und ferner Vergangenheit genannt.

Die Hauptstadt der tschuwaschischen Republik ist Tscheboksary -Schupaschkar.

Wie die Staatsurkunden uns berichten, das Wort Schupaschkar ist ein tschuwaschisches Wort. Es besteht aus 2 Woertern 'tschuwasch' und 'kar'- Befestigung und Burg. Das heisst befestigte Siedlung der Tschuwaschen.

Heutige Tscheboksarer kennen die Geschichte ihrer Stadt gut, aber die Tore der befestigten Siedlung halten sie immer offen. Die Gaeste werden mit echter tschuwaschischer Gastfreundschaft empfangen.

Sie kommen hierher, um die wissenschaftlischen und oekonomischen Kontakte zu knuepfen, um zu handeln und um die Erfahrungen auszutauschen. Hierher kommen die Vertrter aus vielen Laendern der Welt und die Fachleute aus allen Ecken Russlands. In der Republik wurden die Worte des Aufklaerers der Tschuwaschen Ivan Jakovlev fest im Gedaechtniss behalten:

 

Sogar das kleinste Ding kann man ehrwuerdig machen und ihn tiefen Sinn

Durch liebenswuerdiges Verhalten geben und das groesste Ding verliert den Sinn durch nachlaessiges sorgloses Verhalten.

 

Tschuwaschen sind erstaunlich arbeitsam und wie der Volksdichter von Tschuwaschien Peder Chusangai treeffend bemerkt hatte:

Das tschuwaschische Volk kann alle Schwirigkeiten ueberwinden und wenn es gefeiert wird, dann freut sich der Tschuwasche von ganzem Herzens.

Wie gross ist Tschuwaschien?

Die Karte von Tschuwaschien ist dem entfalteten Blatt aehnlich. Die Republik dehnt sich von Norden bis Sueden auf eine Laenge von 190 km aus und von Westen bis Osten auf 160 km.

Jahrhunderte lang wird die Lebensweisheit groesser und groesser und die Buchgelehrten erforschen muehsamen den vergangenen Lebensweg der Tschuwaschen.

Wir traumen von der Zukunft und machen uns Gedanken ueber die Vergangenheit - das alles gibt uns Kraft.

Die Tschuwaschen waren, sind und werden besten!

Schupaschkar in dieser Stadt ist mir warm in der Seele, alle Ecken der Stadt sind mir bekannt. Kann es wohl anders sein?

Wenn das hier unser Vaterland ist?

Schupaschkar in diesem Wort hoert man keinen Laerm, kein Kreischen, keinen Krach, als ob jemand mir vertrauensvoll fluestert:

Schupaschkar und nicht unbedigt muss man laut sein, um einander zu verstehen und zu lieben.

Oh Wolga!

Ich sehe dich, einen wasserreichen Strom, wo deine Wellen an die Ufer stossen. Ich sehe Felder, Staedte, Doerfer, die von deinem Strom beleuchtet werden.

Tschuwaschien - mein Heimatland! Ich traume von deiner Wiedergeburt.

 

 



2. Die Tschuwaschische Republik

Die Tschuwaschische Republik liegt im Zentrum des europaeischen Teiles Russlands - in der Wolga-Wjatka Wirtschaftsregion - zwischen den Fluessen Sura und Swijaga,und nimmt eine Flaeche von 18,3 Tausend Km2 ein. Die Hauptstadt der Republik - Tscheboksary - wurde 1469 gegruendet,und hat ca.500 Tausend Einwohner.

Tschuwaschien ist von hochentwickelten Industriezentren Russlands umgeben:im Westen grenzt es an das Nishnij Nowgorod Gebiet, im Norden an die Republik Mari El,im Osten an die Republik Tatarstan, im Sueden an die Mordowische Republik und das Uljanowsk Gebiet.Die Hauptstadt Russlands - Moskau - liegt 650 Km von Tscheboksary entfernt. Es gibt Eisenbahn-,Auto-,Wasser- und Luftverbindung mit allen Regionen Russlands..

Die TschR verfuegt ueber einzigartiges Naturmilieu. Auf ihrem Territorium befinden sich die Fluesse Wolga,Sura,Ziwil und Anisch sowie ca. 400 malerische Seen.Zu den Naturschaetzen der Republik gehoeren auch Waelder,die etwa ein Drittel ihres Territoriums bedecken. Dazu gehoeren sowohl Nadelhoelzer, als auch Laubwald.Die Tierwelt der Republik ist sehr vielfaeltig. Ihre typischen Vertreter sind Elch, Baer, Wolf, Wildschwein, Hase, Fuchs, Marder und Fischotter.

Tschuwaschien befindet sich in der Zone gemaessigten Kontinentalklimas. In der Republik ist Rasen-Podsolboden.Zu den wichtigsten Bodenschaetzen, die auf dem Territorium der TschR vorkommen, gehoeren Torf, Sand, Gips, Ton, Dolomit, Karbonit und Brennschiefer. In den letzten Jahren wurden in der TschR Erdoel- und Erdgasvorkommen entdeckt.

a) Ein bischen ueber Geschichte:

 

Das tschuwaschische Volk ist ein der zahlreichsten Voelker Russlands und hat eine lange Geschichte. Im 7.und 8.Jahrhundert kamen bulgarische und suwarische Staemme ins Wolgagebiet. In ihrer Assimilation mit hieransaessigen finno-ugrischen Staemmen bildeten sie eine neue Voelkerschaft - die Tschuwaschen. Im 11.Jahrhundert entstand hier ein maechtiger feudaler Staat - das Wolga Bulgarien. Es befand sich im Zentrum des Handelsweges von Russland nach Osten. Als erster europaeischer Staat wurde er im 13.Jahrhundert von den Mongolen und Tataren erobert und der Goldenen Horde angeschlossen.

Das russische Volk befreite sich von der Mongolen- und Tatarenherrschaft im Jahre 1480. Damals fuehrten die Feudalherren der Goldenen Horde zahlreiche Kriege untereinander, infolge dessen zersplitterte das grosse Reich in viele kleinen Khanate. Die Tschuwaschen gehoerten dem Kasaner Khanat an. Immer staerker wurde das Streben der Tschuwaschen, sich dem maechtigen russischen Staat anzuschliessen. Der Beitritt wurde 1551 durch eine Bittschrift an den russischen Zaren Iwan Grosny auf Wunsch der tschuwaschischen Bevoelkerung verwirklicht.

b) Die tschuwaschische Sprache

 

Die tschuwaschische Sprache gehoert zur Gruppe der tuerkischen Sprachen, solchen wie zum Beispiel turkische, tatarische und aserbaidshanische Sprache. Bis zum 19.Jahrhundert hatten die Tschuwaschen keine Schriftsprache. Erst 1871 wurden das tschuwaschische Alphabet und die ersten Lehrbuecher fuer die tschuwaschischen Kinder in ihrer Muttersprache verfasst.

Bis zum Ende des 18.Jahrhunderts waren die Tschuwaschen Heiden. 988 wurden sie zwangsweise christianisiert. Heute sind die Tschuwaschen der Religion nach ortodoxe Christen.

Heute ist die TschR eine souveraene Republik als Bestandteil Russlands. Bis zum Jahr 1917 - dem Jahr der Grossen Oktoberrevolution in Russland - gehoerten die Tschuwaschen den Kasaner und Simbirsker Gouvernements an. 1920 wurde das Tschuwaschische Autonome Gebiet gegruendet. 1925 wurde es zum Tschuwaschischen Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik umgenannt. Erst 1992 wurde souverene Tschuwaschische Republik gebildet.

Laut Grundgesetz der TschR uebt die Staatsgewalt in der Republik ihr Praesident aus. Er wird fuer jeweils vier Jahre und nicht mehr als zweimal gewaehlt. Im Februar 1994 wurde Nikolai Fjodorow als erster zum Praesidenten der Tschuwaschischen Republik gewaehlt. Fjodorow, 1958 in Tschuwaschien geboren, ist Fachmann auf dem Rechtgebiet.

 

Sein Lebensweg

 

Fjodorow Nikolaj Wassiljewitsch wurde am 9. Mai 1958 im Dorf Tschedino Mariinsko Possadski, Bezirk der Tschuwaschischen Republik als Bauernsohn geboren.

Er ist verheiratet, hat einen Sohn und eine Tochter. Er absolvierte die juristische

Fakultaet der Staatlichen Universitaet in Kasan, wurde dann Aspirant der Hochschule fuer Staat und Recht sowie an der Akademie der juristischen Wissenschaften.

 

1980-1982 und 1986-1989 war er Hochschullehrer der Tschuwaschischen Staatlichen Universitaet, Fachmann fuer verfassungsmaessige Rechte.

1989       Volksdeputierter der UdSSR

1990       Justizminister Russlands. Fjodorow war auch Mitglied des Sicherheitsrates der Russischen Foerderation.

 

1993   Vorsitzender des Rechtsanwaltskollegiums in Moskau.

N.W.Fjodorow bekleidete einen hohen Rang des Staatsjustizrates der Russischen Foerderation.

1994  Erster Praesident der Tschuwaschischen Republik. Stellvertretender Vorsitzender des Komitees fuer Internationale Angelegenheiten des Rates der Foerderation. Mitglied der Parlamentsversammlung des Europarates.

1997  wurde N.Fjodorow als Praesident des Tschuwaschischen Republik nochmal für vier Jahre gewählt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom Praesidenten der Republik geleitet uebt das Ministerkabinett seine Taetigkeit aus, das laut Gesetzen der Russischen Foederation und der Tschuwaschischen Republik und auf Grund der Beschluesse des Staatsrates, Erlasse und Befehle des Praesidenten Anordnungen und Beschluesse erlaesst und ihre Erfuellung kontrolliert.Das Ministerkabinett organisiert und schliesst die Arbeit der Ministerien, Komiteen und anderer unterstellten Behoerden zusammen.

Die Regierung der TschR fuehrt die Reformen durch, die auf die Vervollkommnung des Produktionspotentiales, effektive Nutzung der Ressource der Region, die Entwicklung des Exportpotentials und die Verbesserung seiner Struktur,das Anziehen der Investitionen.

Eine der wichtigsten Aufgaben der modernen Entwicklungsstufe der Wirtschaft der Region ist die Integration der TschR in die internationalen Wirtschaftsbeziehungen. In der letzten Zeit wurden die Abkommen ueber die Handels-,Wirtschafts-,Kultur-und Wissenschaftszusammenarbeit mit fast allen Regionen Russlands und einigen Staaten der GUS unterzeichnet. Die Regierung der Republik hat heute Kurs auf die Entwicklung der engeren Zusammenarbeit mit verschiedenen Laendern der Welt genommen.

Im Mai 1996 haben der Praesident der Russischen Foederation und der Praesident der Tschuwaschischen Republik den Vertrag ueber Trennung der Verwaltungsobjekte und Vollmachten zwischen den Organen der Staatsgewalt der Russischen Foederation und den Organen der Staatsgewalt der Tschuwaschischen Republik unterzeichnet.

3. Die Beschreibung der Staatssymbole der Tschuwaschischen Republik

Das Staatswappen und die Staatsflagge der Tschuwaschischen Republik sind Symbole der tschuwaschischen Staatlichkeit und Souveraenitaet.

Das Staatswappen stellt einen heraldischen Schild dar, auf dem wir 'den Lebensbaum',der aus dem tschuwaschischen Boden waechst, sehen. 'Der Lebensbaum' ist ein Wahrzeichen des langen historischen Weges des tschuwaschischen Volkes. Die dunkelrote Farbe des Baums und des unteren Halbkreises symbolisiert ewige Zielstrebigkeit des Volkes zur Freiheit, die seine Traditionen und Eigenart erhalten zulaesst. Die gelbe Farbe ist die Farbe der Sonne,die das Leben der ganzen Welt schenkt.Der Vorstellungen der Tschuwaschen nach, ist diese Farbe die schoenste.

Ueber dem heraldischen Schild sind 3 achteckige Sterne dargestellt.Der 8-eckiger Stern ist eines der verbreitesten Elementen der tschuwaschischen Stickerei, das die Schoenheit und die Vervollkommnung zum Ausdruck bringt.

Der stilisierte Hopfen auf den beiden Seiten des Halbkreises ist die Gestalt des traditionellen Reichtums des tschuwaschischen Volkes und der Republik-das sogenannte 'gruene Gold'. Es wurde erst im ersten Vertrag des Kiewer Fuersten Wladimir mit Wolgabulgarien im Jahre 985 gesagt:'Es wird zwischen uns keinen Frieden sein ,wenn der Stein schwimmen wird ,und der Hopfen ertrinken wird.'

Die Staatsflagge der TschuwaschischenRepublik stellt die rechteckige Bahn (das Verhaeltniss zwischen

der Laenge und der Breite 8:5) .Auf der Flagge sehen wir das Hauptemblem des Staatswappens 'der Lebensbaum',der die Bedeutung des Wachstums und der Zukunft des tschuwaschischen Staates hat. Der Baum ist durch 3 8-eckige Sterne gekroent.

 

Die Staatshymne der Tschuwaschischen Republik drueckt 3 Gestaltskreise : das Aufwachsen der Natur

zum neuen Leben;die Verwandten, der Vater, die Mutter und die Kinder-der Familienkreis; die Einigung und die Eintracht aller Verwandten in 'tschuwaschischer Welt'- der Tschuwaschischen Republik.

 

4. Hymne der Tschuwaschischen  Republik

Text wurde von V.Ivanov uebersetzt

???????

Wenn das Fruehjahr gekommen ist,

Wenn die Tage so froehlich sind,

Das Herz frohlockt, die Seele singt

Ueber unser liebes Vaterland.

Meine Heimat, mein Tschuwaschland,?????

Aus dem Sinne kommst du nicht.

Meine Heimat, mein Tschuwaschland,

Es lebe immer mein Vaterland.

Ihre Spiele spielt die Jugend,

Ihre Eltern halten Predigt,

Das Herz frohlockt, die Seele singt

Ueber unser kommendes Leben.

Meine Heimat, mein Tschuwaschland,

Aus dem Sinne kommst du nicht.

Meine Heimat, mein Tschuwaschland,

Es lebe immer mein Vaterland.

Sind die Verwandten zusammen,

So wird das Tschuwaschland bluehen,

Das Herz frohlockt, die Seele singt

Ueber unser mutbeseeltes Volk.

Meine Heimat, mein Tschuwaschland,

Aus dem Sinne kommst du nicht.

Meine Heimat, mein Tschuwaschland,

Es lebe immer mein Vaterland.

 

(W. A. Iwanow. Sprechen wir Tschuwasch-Deutsch mit Freude. Schupaschkar, 1994, S. 55)

Die Melodie und Worte der Hymne sind dem tschuwaschischen Volkslied sehr nah, aber sie haben auch moderne Lautung und Bedeutung.

Die national-staatlichen Symbole (das Wappen ,die Flagge, die Hymne) Tschuwaschiens haben nicht nur offiziele Bedeutung, sie sind auch kuenstlerisch-poetische Gestalten unserer Heimat.

5. Industrie, Transport und Fernmeldewesen

Tschuwaschien ist eine industriell gepraegte Republik.Der Anteil der Industrie am Bruttoinlandprodukt betraegt mehr als 60%.Die Republik verfuegt derzeit ueber 200 Industrieunternehmen,zwei Drittel davon befinden sich in Tscheboksary.An den Industriebetrieben sind mehr als 30% arbeitsfaehiger Einwohner der Republik taetig.

Mit Abstand wichtigste Branchen sind Maschinenbau und Metallverarbeitung. Auf diese beiden Fertigungszweige entfaellt mehr als ein Drittel der tschuwaschischen Industrieproduktion.Auf dem Territorium der TschR befinden sich 63 Gross- und Mittelmaschinenbaubetriebe. Die naechstwichtigen Branchen sind Energieerzeugung (7 Betriebe),Leichtindustrie (39 Gross- und Mittelunternehmen),Holzindustrie und Holzbearbeitung (23 Betriebe),Chemie (4 Betriebe).

Maschinenbau der TschR stellen folgende Grossbetriebe vor.

Die AG 'PROMTRAKTOR' - der einzige in Europa und Russland Betrieb fuer die Herstellung der Industrietraktoren von grosser Leistungsfaehigkeit. Diese Traktoren werden in der Gas- und Kohlenindustrie,in der Goldfoerderung und im Strassenbau eingesetzt und konkurrieren mit entsprechender Produktion der Firmen 'CATERPILLAR' (die USA) und 'COMATSU' (Japan).

An der AG 'DIESELPROM' werden Dieselmotoren fuer die Autos und Traktoren,Schiffe und Diesellokomotiven nach der Lizenz der deutschen Firma 'MTU' (Konzern 'DEUTSCHE AIRSPACE') hergestellt. Solche Dieselmotoren koennen unter allen Klimabedingungen verwendet werden. Im Betrieb stellt man auch Dieselgeneratoren fuer die 300-500-Haeusersiedlungen mit voller Heizungs- und Energieversorgung her. Fuer diese Generatoren sind alle Brennstoffsorte geeignet.

An der AG 'Tscheboksarer Aggregatewerk' werden Ersatzteile zu verschiedenen Landmaschinen sowie einige Massenbedarfsartikel hergestellt.

Das einzige Unternehmen Russlands,das die wirtschaftlich vorteilhaften schiffchenlosen automatischen Webstuehle von hoher Produktivitaet und ihre Ersatzteile herstellt, ist die AG 'TEKSTILMASCH'. Das Unternehmen hat seine Vertretungen in einigen Laendern Europas,Naheren Ostens,Asiens und der Lateinamerika.Es liefert seine Produktion in 35 Laender der Welt.

Die AG 'Tschuwaschkabel' spezialisiert sich an der Erzeugung der emallierten Leitungen und Umwickelungsdrahte fuer die Fertigung der Umwickelungen der einfachen elektrischen Geraete und Motoren,die in den Bohrloechern eingesetzt werden.

 

In der TschR gibt es eine Reihe von Betrieben der elektrotechnischen und elektronischen Industrie. Die AG 'Elektronik- und Mechanikwerk' ist einer der fuehrenden Betriebe des russischen Geraetebaus.In diesem Werk werden Elektro-Messmechanismen,Automatisierungs- und Regelgeraete der technologischen Vorgaenge sowie einige Maseenbedarfsartikel hergestellt,geliefert und gewartet.

In der AG 'Tscheboksarer Elektroapparatewerk' erzeugt man die Produktion fuer Energosysteme,Betriebe der Huetten-,Maschinenbauund chemischen Industrie.Der Betrieb liefert seine Produktion in die Staaten der GUS, Osteuropas und Sued-Ostasiens.

Eine augesprochene Spezialitaet der AG 'Tscheboksarer Geraetebauwerk ELARA' ist die Herstellung von Elektronik und Elektrotechnik fuer Industrie und Haushalt.Zur Zeit begann man im Betrieb medizinische Computertomographen mit der deutschen Firma 'SIEMENS' zusammen produzieren.

Nach der Produktion der AG 'CHIMPROM' - Pflanzenschutzmittel,Kunstharze und Kunststoffe, syntetische Farbstoffe,Duengemittel u.a. - besteht grosse Nachfrage am Weltmarkt.Es besteht zur Zeit enge Zusammenarbeit zu Firmen aus 16 Laendern der Welt: Deutschland,Ungarn,Holland,der Schweiz,der Republik Korea u.a.

Der groesste Betrieb der Leichtindustrie der TschR ist die GmbH 'Das Tscheboksarer Baumwohlkombinat'. Das Kombinat erzeugt ca.50 Sorten von Geweben - Kattun,Satin,Popeline,Nessel,Trikotagen,Gobelin sowie technische Stoffe,Garn und Faden.

In der AG geschlossenen Typs 'Trikotage von Tscheboksary' produziert man verschiedene Trikotwaren fuer Kinder,Maenner und Frauen.

Die Hauptproduktion der AG 'LENTA' (Band) ist Band aus syntetischen und Baumwohlfasern.

Die Betriebe der Holzbearbeitungs- und Holzindustrie - die OAG 'Koslowskiy Lieferkraftwagenkombinat', die OAG 'Das Lieferkraftwagenkombinat der Stadt Schumerlja', die AG geschlossenen Typs 'Urmarer Moebelfabrik' - produzieren Holzwagenkasten,Ausruestung fuer Lieferkraftwagen,Polster- und Korpusmoebel verschiedener Form.

In der Tschuwaschischen Republik foerdert man die Entwicklung des Geschaeftes. Die Regierung Tschuwaschiens leistet den Unternehmern iede moegliche Hilfe. Zur Unterstuetzung der Unternehmerssektor der Republik wurde vor lurzem das Ministerium fuer die Entwicklung von Geschaeft und Handwerk der Tschuwaschischen Republik gegruendet. Das neugegruendete Ministerium koordiniert die Arbeit aller Organe der vollziehenden Gewalt,der Staats- und Nichtstaatsstrukturen, der gesellschaftlichen Organisationen und einzelner Unternehmen, um Geschaeft und Handwerk in Tschuwaschien zu unterstuetzen und zu entwickeln, das Geschaeftsniveau zu erhoehen und die Gruendung der neuen Kleinunternehmen zu aktivisieren.

In Tscheboksary wird jaehrlich die Ausstellung 'Tschuwaschien - neue Zeit' durchgefuehrt, wo alle Vielfalt der hergestellten in der Republik Produktion, die letzten Errungenschaften und Spitzentechnologien auf den Produktions-, Wissenschafts- und Kulturgebieten des Lebens Tschuwaschiens ausgestellt werden.Das Ministerium fuer Aussenbeziehungen der Tschuwaschischen Republik und die Handels-Wirtschaftskammer Tschuwaschiens organisieren regelmaessig spezialisierte Ausstellungen der oertlichen Betriebe, der Unternehmen der Nachbargebieten, Laender der GUS und Aussteller aus aller Welt. Diese Ausstellungen sind speziell auf die Bereiche Maschienenbau, Elektrogeraetebau, Chemie, Elektrotechnik, Bauwesen und Landwirtschaft ausgerichtet. Ausbau und Vertiefung der unternehmerischen Zusammenarbeit und Partnersbeziehungen foerdern weitere Entwicklung und Vergroesserung des Wirtschaftspotenzials der Tschuwaschischen Repiblik.

Die Tschuwaschienschen Republik hat hochentwickelte Transportinfrastruktur.All das beguenstigt die Entwicklung des Geschaefts und der Touristik.Das groesste Volumen der Befoerderung entfaellt auf den Autoverkehr.Die Hauptstadt der TschR - Tscheboksary - liegt an einer der wichtigsten Hauptverkehrslinien Russlands,die von Moskau in oestlicher Richtung ueber Nishnij Nowgorod und Kasan in die Industriegebiete der Tatarischen Republik,des Suedural und West- und Ostsibiriens fuehrt. In Nord-Suedrichtung fuehrt eine Haupttrasse von Tscheboksary ueber Kanasch nach Uljanowsk und weiter ueber Saratow und Wolgograd in die suedlichen Gebiete Russlands.

Zur Lastenbefoerderung gibt es in Tscheboksary einen grossen Park von Lastkraftwagen.Gut entwickelt ist auch der Busverkehr. Es gibt 4 Busbahnhoefe und 31 Busstationen,die Tschuwaschien mit allen Nachbargebieten und -regionen verbinden. Taeglich werden Busfahrten nach Moskau durchgeführt

Gut ist die Eisenbahnverbindung ferner mit praktisch allen Nachbarrepubliken und -gebieten.Die Gesamtnutzlaenge der Eisenbahnlinien betraegt ca.428,4 Km. Einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Russlands - die Stadt Kanasch - befindet sich in der TschR.Durch Kanasch gehen die wichtigsten Eisenbahnlinien,die die  grossen Industriezentren Ostsibiriens, der suedlichen Regionen der Russischen Foederation und ueber Moskau  alle westlichen Regionen Russlands und dem Ausland verbinden.

Ueber die Wolga und die Sura ist die TschR an das nationale und internationale Wasserstrassennetz angeschlossen.Von Tscheboksary aus koennen in suedlicher Richtung per Binnenschiffe der AG 'Tscheboksarer Flusshafen' und der AG 'Sura' Wolgograd, Rostow am Don, Astrachan, das Schwarze Meer, Kaspisches Meer und Asowsches Meer erreicht werden. In westlicher Richtung besteht Schiffverbindung mit Nishnij Nowgorod, Jaroslawl, Moskau und den Nordgebieten Russlands.Man kann auch Lasten vom Tscheboksarer Flusshafen in die Hafen des Flusses Dunai per Schiff sog. 'Fluss - Meer' Typs direkt befoerdern.

Tscheboksary verfuegt ueber einen Flughafen, der von Cargound Passagiereflugzeugen praktisch aller Typen und Typengroessen angeflogen werden kann.Taegliche Verbindungen bestehen nach Moskau. Im Oktober 1995 wurde im Flughafen Tscheboksary der internationale Sektor eroeffnet.

Das gut entwickelte Strassennetz der TschR ermoeglicht die Loesung vieler Probleme der Produktionsverteilung und RohstoffbefoerderungSeit kurzem verbindet eine Bruecke ueber die Wolga am Tscheboksarer Wasserkraftwerk die TschR nicht nur mit Nachbarrepubliken, sondern auch mit der ganzen Ural-Wolga Region.

Laut dem Vertrag ueber Trennung der Verwaltungsobjekte und Vollmachten zwischen den Organen der Staatsgewalt der Russischen Foederation und den Organen der Staatsgewalt der Tschuwaschischen Republik plant man den Bau des Internationalen Zentrums fuer Engroshandel und Transport,der teilweise aus dem Foederal- und Republikbudget finanziert werden wird.

In der TschR empfaengt man 6 Fernsehprogramme und 3 Rundfunkprogramme.Zur Zeit werden die modernen Kommunikationssysteme in Betrieb genommen.Eingesetzt wird Satelitten- und Pagingverbin

dung.Heutzutage entwickelt sich die Kooperation der lokalen AG 'Swjazinform' mit der deutschen Firma 'Siemens' auf dem Gebiet der Modernisierung des Telekommunikationssystems der TschR.In Tscheboksary und Nowotscheboksarsk plant man den Aufbau des digitalen Fernverbindungssystems mit synchronischer Hierarchie aufgrund der EWSD-Stationen fuer 100 000 Nummern.

Energie- und Waermeversorgung der meisten Staedte der Republik gewaehrt die AG fuer Energetik und Elektrifizierung der TschR - der Tochterbetrieb der AG 'Einheitliches Energiesystem Russlands' der Russischen Foederation.

Die Hauptproduzenten der Elektroenergie in der TschR sind die 3 Waermekraftwerke und ein Wasserkraftwerk von Tscheboksary. Das Tscheboksarer Wasserkraftwerk arbeitet zur Zeit nicht mit voller Kapazitaet.Der Elektroenergiebedarf der TschR wird doch dank der eigenen Erzeugung voellig gedeckt. Ca. 1 000 KWt pro Stunde wird jaehrlich in die Nachbarregionen exportiert.

Alle Staedte und Siedlungen der TschR sind an die Elektronetze der AG 'Tschuwaschenergo' angeschlossen.

 

Bukett  Tschuwaschiens

Bier - aromatisches wÜrziges, bernsteinfarbenes, im Krug schäumendes, starkes, sÜffiges Getränk In Tschuwaschien  besteht ein besonderes  Verhältnis zum Bier. Es ist ein traditionelle Nationalgetränk.

Im Laufe der Jahrhunderte war das Bier ein nicht  wegzudenkendes Element im Alltag der  Tshuwaschen, das die Familien zu einer Gemeinschaft  zusammenschweisste- zur  Dorfgemeinschaft, deren Fundament die Teilnahme an den traditionellen  Bräuchen und Festen  darstellte.

Auch das Brauen des Biers war ein  einzigartiges Ritual.

Normalerweise war die Herstellung des edlen Gerstensaftes das Vorrecht der alten Frauen, aber fast immer waren junge Frauen dabei, um in das  Familiengeheimnis des Brauens eingeweiht zu werden.

Zum Bierbrauen wurden Bottiche, Eimer, Fässer, hölzerne Schöpfkellen, eine Trommel zur Hefebildung und Kessel gebraucht.

Als wichtigste Komponenten des Biers dienten Hefe, Gerste und Hopfen.

Der Vorgang des Bierbrauens nahm die Hilfe der ganzen Familien in Anspruch.

Die Frauen siedeten Gerste und trockneten die Maische in eisernen Kesseln.

FÜr die jungen Frauen war es ein VergnÜgen, das Sieb fÜr die Körner zu flechten. FÜr diese Arbeit gebÜhrte ihnen ihr Anteil am ' gebrauten Gold'.

Hier ist zu sehen, wie das Bier in den Origenalgefässen gebraut wird. In  einem umgebauten  Butterfass mit einem Abflussloch vor dem Zweige und Stroh als Filter liegen, wird das Bier gefiltert, und  bekommt so seine letzten geschmacklichen Verfeinerungen.

Diese Arbeiten mÜssen sehr sorgfältig erledigt werden.

Noch heute wird in jeder Bauernfamilie Bier gebraut, und jede Familie hat ihr Geheimrezept, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Sie brauen das Bier zu jedem Anlass anders: fÜr Hochzeiten teilen sich die Eltern der Brautleute eine grosse Kelle Bier.

Mit einem Wort: Tschuwaschien ist eine einzigartige Bierregion. Und die Tscheboksarier Brauerei    Bukett  Tschuwaschiens  ist die wichtigste in dieser Region. Hier wird Über 80% des Biers  gebraut, das in Tschuwaschien getrunken wird, in der  Teilrepublik, in der 83%des russischen Hpfens angebaut wird. Hier wird die jahrhundertealte Tradition der tschuwaschischen Bierbrauerei fortgesetzt, und die Firma erzeugt Über 20 Sorten ausgezeichnetesbier, verbessert ständig ihre Technologie und entwickelt die Produktion  weiter.

Wie der generaldirektor der Firma, Alexander Konstantinow, betont, ist es in schlechten Zeiten nur möglich, die  harte Konkurrenz auf dem Markt zu bestehen, wenn die Produktion verbessert wird. Und der energische Leiter könnte nicht bereitwilliger aussichtsreiche Ideen unterstÜtzen: von den wichtigsten technischen  Neuerungen bis zu Kleinigkeiten tut er eine Menge,

damit die Produktion verbessert wird.

 Der Generaldirektor ist Überzeugt , dass Bukett Tschuwaschiens zu den 5 besten russischen Brauereien gehört.

Und wir können hinzufÜgen, das die Leute, die fÜr  Bukett Tschuwaschiens arbeiten, die Elite der Bierbraukunst inder Republik sind. Sie können stundenlang Über ihr Bier sprechen wie Über ein Lebewesen, Über seinen Reifezyklus, sein Alter, seine allmählichen Veränderungen. Sie kennen sich mit ihm aus, wie ein Geigevirtuose seinen Vivaldi kennt. Wie Zauberer verwandeln sie Wasser, Hopfen und Hefe in ein echtes Wunder: Bier.

Die Firma Bukett Tschuwaschiens zählt zu den Betrieben, die nicht nur der schlechten Situation in der russischen Föderation trotzen, sondern auch ihre Produktion stärken und weiterentwickeln. Ende 1996 wurde im Werk das erste pasteurisierte Bier gebraut. Über ein in Deutschland gekauftes Fliessband können 8000 Flaschen in der Stunde laufen. Die Haltbarkeit des Biers hat sich um 30 Tage erhöht, was dem Betrieb ermöglichte, neue Mäkkte zu erschliessen.

Jetzt ist das Bier von Bukett Tschuwaschiens auch bei der Firma I. Ischevsky in Moskau und Krasnodar zu kaufen. Und die Firma steuert neue Ufer an. Im Betrieb wird gerade eine völlig neue Technologie eingefÜrt, die das Bier ohne Pasteurisierung bis zu 6 Monaten haltbar macht. Auf dem Boden des Betriebs wurde eine Mineralwasserquelle gefunden. Aus einer Tiefe von 300 Metern entspringen jährlich genÜgend grosse Mengen Wasser auf europäischem Qualitätsstandard, dass mehr als eine Million Flaschen Mineralwasser abgefÜllt  und unter dem Namen Tscheboksarier Nummer 1 verkauft werden können. Der aussergewöhnliche Unternehmergeist und der Mut der Firmenleitung ermöglichten der Firma grosse Fortschritte.

Der ortsansässige Betrieb Estet und die bekannte Firma Dovgan beteiligten sich an einer Biersortenkampagne. In den letzten Jahren wurden von der Firma 7 neue einzigartige Sorten des Gerstensaftes auf den Markt gebracht. Ausserdem wurde der Umsatz der alten Biersorten massiv gesteigert.

Heute ist Tschuwaschisches Bier Überall in Russland gefragt. Ständige Abnehmer wurden Nischni Novgorod, Toljatti, Mordovien , Tatarstan, Mari und Udmurtien. Es ist nur natÜrlich, dass in der Tschuwaschischen HauptstadtTscheboksary das erste russische Biermuseum eröffnet wurde.

Dieses befindet sich am Ort der zerstörten Brauerei der im 19 Jahrhundert berÜhmten Tscheboksarier Kaufmannsfamilie Efraimov, die von den Arbeitern des Nationalmuseums der Republik unter grosser finanzieller UnterstÜtzung von Bouqet  Tschuwaschiens wieder aufgebaut wurde.

Das Museum wurde im Juni 1997 unter grosser Teilnahme der Bevölkerung im Beisein des ersten tschuwaschischen  Präsidenten Nikolai Fjodorov, des russischen  Wirtschafsministers Jakov            und Ehrengästen aus Bayern eröffnet. Die Exponate des Museums, die auf 3 Stockwerken gezeigt werden, erzählen von der traditionsreichen Geschichte des tschuwaschischen Brauwesens. Hier kann man alte Rezepte kennenlernen, hölzerne Schöpfkellen, Braulizenzen, Geräte zum Hopfenanbau und Bierbrauen besichtigen. Dort haben auch Diplome und Medaillen ihren Platz gefunden. Biermarken wie Bukett Tschuwaschiens, Vizitnoe und Tschuwaschisches Helles dÜrfen hier natÜrlich nicht fehlen. Im obersten Stockwerk des Museums befindet sich ein Restaurant mit Bar, in dem die Gäste der Tschuwaschischen Republik empfangen werden - nach altem Brauch mit Brot und Salz und aromatischem, goldfarbenen Bier. Und auch gesprochen wird Über die verschidenen Biere, Über die Besonderheiten der alten und neuen sorten, Über Traditionen und Neuerungen des Tschuwaschischn Bierbrauens. Das ist eine vollkommen neue Art von Museum, und im Gegensatz zum Revolutionsmuseum und ähnlichem wird es wohl bÜrgernah. Im Hof des Museums ist eine echte Bierstube mit fassförmingen Tischen entstanden. Dort im schatten der alten schönen Häuser der aufleute Efraimov kann man die besten tschuwaschischen Biersorten kosten und sich in den Sommermonaten gemÜtlich mit dem kÜhken Gerstensaft aus den gut eingeschenkten KrÜgen erfrischen und sich beim Duft des frischen Hopfens entspannen. Bukett Tschuwaschiens ist der Inbegriff der tschuwaschischen Trinkkultur und fördert die fröhliche Geselligkeit, die ja das beste Barometer fÜrGesundheit und Reife einer jeden Gesellschaft ist.

 

 

Stell dir vor, dass in unsere Republik sind die gaeste gekommen und du sollst ueber die Geschichte des tschuwaschienschen Bier erzaehlen, bitte ertell dir einige Notizen schriftlich. Dieser text hilft dir dabei.

 

 

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6. Bildung und Wissenschaft

Das Bildungssystem der TschR schliesst 603 Vorschulkindereinrichtungen, 706 Allgemeinbildungseinrichtungen und 15 Lehranstalten mit Abendstudium, 29 Grundschulen, 28 Mittelschulen, 7 Berufshochschulen, 94 Lehranstalten fuer Zusatzausbildung, 2 Privatschulen um. In diesen Lehranstalten werden mehr als 400 Tausend Menschen ausgebildet, darunter besuchen 57,6 Tausend Kinder Vorschulbildungseinrichtungen, 222,2 Tausend Schueler - allgemeinbildende Mittelschulen, 3,4 Tausend Menschen - Abendschulen, 16,4 Tausend Menschen - Fachschulen, 20,3 Tausend Menschen - Colleges, 20,7 Tausend Studenten - Hochschulen, 74,8 Tausend Kinder - Lehranstalten fuer Zusatzausbildung.

Die allgemeine Grund- und Mittelausbildung sowie die Berufsausbildung in Staats- und Munizipallehranstalten sind in der TschR kostenlos.Mit dem Uebergang zum erweiterten Unterricht und zur alternativen Ausbildung entwickelt sich das Netz der allgemeinbildenden Innovationslehranstalten. In 18 Gymnasien, 11 Lyzeen und 69 Schulen mit vertieftem Erlernen verschiedener Faecher lernen 35 Tausend Schueler bzw. 15,8% von der Gesamtzahl der Schueler.

Mehr als 35 Tausend hochqualifizierten Lehrkraefte beschaeftigen sich mit der Ausbildung und Erziehung der jungen Generation. 85% Lehrer,die in 5.-11.Klassen Unterricht erteilen, und 60,8% Lehrer der Grundschule sind hochgebildet. 65,8% Ausbilder haben Qualifikationskathegorien.

Zur Zeit entwickeln sich aktiv die aeusseren Beziehungen auf dem Gebiet der Ausbildung. Auf Grund des Vertrages ueber die Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium fuer Ausbildung,Wissenschaft und Hochschule der Tschuwaschischen Republik und den auslaendischen juristischen Personen wurden allgemeinbildende Lehranstalten nichttraditionellen Typs gegruendet: das Republikanische Tschuwaschisch-Turkische Lyzeum-Internat, das Tschuwaschisch-Deutsche Gymnasium im Dorf Traki, das Tschuwaschisch-Deutsche Gymnasium N37 und die Tschuwaschisch-Franzoesische Abteilung des Mehrfaecherlyzeums N59 in Tscheboksary. Die Gymnasien N4,N34 und N46, das Lyzeum N1 der Stadt Tscheboksary haben enge Beziehungen zu ihren auslaendischen Partnern, tauschen Schueler- und Lehrerdelegationen aus,nehmen an verschiedenen Erkenntnis- und Kulturprogrammen teil. Im Rahmen des Programms 'Akt zur Unterstuetzung der Freiheit' hat jaehrlich eine Gruppe der Schueler der oberen Klassen die Moeglichkeit, ein Jahr in Schulen der USA zu lernen.

An den Hochschulen der Republik bereitet man die hochqualifizierten Fachleute auf 84 Fachrichtungen vor. An den Colleges koennen die Jugendlichen mehr als 73 Berufe beherrschen.In den Fachschulen lehrt man 86 verschiedene Berufe. Grosse Prestige geniesst heute in der TschR die Hochbildung. Betrug 1993 die Studentenanzahl nur 134 Menschen pro jede 10 Tausend Menschen, so vergroesserte sich diese Ziffer heute bis 186 Menschen.An den Hochschulen der Republik arbeiten zur Zeit 119 Doktoren der Wissenschaften, 785 Kandidate der Wissenschaften und 670 Lektoren. Die meisten Hochschulen unterhalten enge Partnerbeziehungen zu den Lehranstalten der auslaendischen Staaten.Studenten und Lehrer der Fakultaet fuer Fremdsprachen der Tschuwaschischen Staatlichen Paedagogischen Hochschule haben verschiedene Kontakte zu Laendern der erlernenden Sprachen.Die Englischlehrer machen jaehrlich die Probezeit in der USA,Kanada und England durch.Bis 10 Studenten der Englischabteilung und 5 Studenten der Deutschabteilung besuchen jaehrlich die USA und Deutschland, um ihre Sprachkenntnisse zu vervollkommnen und in den Sommerlagern zu arbeiten. Seit drei Jahren ist bei der Tschuwaschischen Staatlichen Uljanow-Universitaet das Internationale Institut fuer Geschaeft und Management, das mit der Western Reserve Universitaet (Cleveland, State Ohio, die USA) zusammengegruendet wurde. Die Uljanom-Universitaet hat enge Partnerbeziehungen zur Universitaet in Stambul.An den Hochschulen der Tuerkischen Republik studieren zur Zeit 60 Studenten aus Tschuwaschien.

Die Tschuwaschische Staatliche Universitaet hat Vertraege und Abkommen ueber die Zusammenarbeit mit 20 auslaendischen Organisationen. Auf dem Gebiet der wissenschafts-technischen Zusammenarbeit entwickelt die Uljanow-Universitaet Beziehungen zum Institut fuer Nuklearforschungen der Stadt Rossendorf und zur Freien Universitaet Berlins (die BRD), zur Wiener Technischen Universitaet (Oesterreich), zum Nationalen Zentrum fuer Wissenschaftsforschungen (Athen,Griechenland), zum Nationalen Institut fuer Krebsgeschwulstforschungen (State Maryland,die USA), zur Charbiner Polytechnischen Universitaet (Uchan, China), zum Institut fuer Ernaehrung des Sued-Australischen Zentrums der Stadt Adelaida usw.

Die Erfuellung des Programms der Entwicklung der Wissenschaftsforschungen in der Republik koordiniert und organisiert die Nationalakademie der Wissenschaften und Kunst der Tschuwaschischen Republik.

Ausserdem gibt es in der TschR eine Reihe von Instituten fuer Wissenschaft und Forschung. Dazu gehoeren das Tscheboksarer planungs-technologische Institut 'Promtraktor', das Planungsinstitut 'Tschuwaschgrashdanprojekt', das Planungs-Forschungsinstitut 'Tschuwaschgiprowodchoz'.

Seit 30 Jahren gehoert zu den auf dem Gebiet der Elektrotechnik fuehrenden Instituten Russlands und der Laender der GUS das Allrussische Wissenschafts-Forschungsinstitut des Reliesbaus.Am Institut stellt und wartet man die Relies her,die mehr als 50 Betriebe Russlands bei der Herstellung ihrer Produktion benutzen.Die Hauptauftraggeber der Produktion des Reliesbausinstitutes sind Betriebe des Rohstoff-Energiekomplexes,der Textilindustrie,der Schiff-, Maschienen- und Geruestebauzweige.

7. Theater.

Tschuvaschische Volkstraditionen lebten immer durch das Theater: das Opernhaus, das Tschuvaschische akademische Iwanov-Spielhaus, das Nationale Jugendtheater,das Puppentheater, das Russische Schauspiehaus und 1995 in Nowotscheboksarsk eroeffnete experimentelle Sprechtheater.

Das lieblingstheater des Volkes wird das Akademische Tschuwaschische Spielhaus gennant. Das Gruendungsjahr war1916. Der erste Vorstellug von A. Ostrowski 'Lebe nicht so wie du willst'. Beshäftigte: 155 Mitarbeiter,darunter 42 Schauspieler. Bekannteste Vostellungen;' Narspi ' von K. Iwanov , ' Aidar ' von P. Ossinowa,'Brombeern dem Zaun entlang ' von B. Tschindykowa,und andere.

Adresse:Tscheboksary,Plechanov Strasse,13; Tel.22-44-56.

Das Opernhaus.

Gruendungsjahr-1959

Die erste Auffuerung -die Oper 'Schywarmanj' von F. Wassiljev.

Beschäftigte 322 Mitarbeiter darunter163 Schauspieler .

Bekannteste Auffuehrungen ; die Opern 'Narspi' von G. Chirbue,'Trubadur','Trawiata','Otello'

von D.Werdi,'Pikdame',Ewgwnij Onegin',Iolanta' von Tschajkowski,'Faust' von Sch. Guno,u.a.

Adresse: Tscheboksary,Moskowski Prospekt 1;

Tel. 42-35-88.

 

Russische Dramatische Theater.

Gruendungsjahr -1922

Die erste Auffuerung -'Wassilisa Melentjewa'von a. Ostrowski.

Mitarbeiter:118,darunter30 Schauspieler .

Mehrere beruehmte Auffuerungen 'ehrere beruehmte Au'nach A. Kuprin ,''nach A. Kuprin' Sh. B. Moljer,'h. B. u'A. Ostrowskil,' ?' A. Tschechov,u. a.

Adresse:Tscheboksary, Gagarin Str.,14;

Tel.21-24-89.

 

Tschuwaschisches Jugendliches Theater.

Gruendungsjahr-1933.

Die erste Auffuerung 'Der junge Plast' von L. Botschin.

Mitarbeiter80,darunter 29 Schauspieler .

Mehrere bekannte Auffuerungen;'So ist unser Schiksal'von E.Elliew,'die Braut ohne Mitgift' von A. Ostrowskij,'An der Tuer'B.Tschindykow.'Aschenputtel' von A. Sspadawekkin.u.a.

Adresse: tscheboksary, K. Marks Str.,13;

Tel. 22-25-55.

 

Das Puppentheater

Gruendungstheater -1945.

Die erste Auffuerung 'Drei Freundinnen'S. Mersljakowa.

Mitarbeiter:60,darunter 15  Schauspieler.

Die mehrere bekannte Auffuerungen 'Sembo' Ju. Elisseew,'Dujmowotschka' von G. Andersen,'die Grossmitters Maerchen' von R. Sarbi.u. a.

Adresse: Tscheboksary, Urizkij Str. 41;

Tel 22-38-40

 

Das experimentelle Sprechtheater.

Gruendungsjahr -1995.

Die erste Auffuerung 'die Tochter von dem Alten' nach dem Motiv der Tschuwaschischen Maerchen.

Mitarbeiter60,darunter23 Schauspieler ..

Adresse: Nowotscheboksarsk,Sowetskaja Str. 27a, Tel. 77-34-09.

 

8. Austellungen und Museen

Kennst du die tschuwaschischen Maler?

Hier liest du die Biographie von bekanntschen Malern aus Tschuwaschien

Praski Witti.

 

 


 

 


BIOGRAPHIE von Praski Witti

1936                         in der Tschuwaschischen Republik geboren

1944      - 1954        Besuch der allgemeinbildenden Schule

1954      - 1961        Unterricht an der Kunstfachschule Tscheboksary

1961      - 1967        Studium an der Muchina Industriekunsthochschule

                                  (Fakultät für monumental-dekorative Malerei)

1982, 1989 Teilnahme an den Symposien des Internationalen

1992                Kunstzentrums für Email in der Stadt Ketschkemet

(Ungarn).

1986, 1988

Teilnahme an den Internationalen Symposien für heißes Emal in Sotschi (Russland).

1991                         Teilnahme an der Zweiten Internationalen Ausstellung für Emailkunst in Moskau.

1991

Teilnahme an der Internationalen Ausstellung für Emailkunst in Kevento (Bundesstaat Kentucky, USA) auf Einladung der Assoziation der Emailkünstler.

1992

Einzelausstellungen mit Grafikbildern in Ketschkemet (Ungarn) und mit Grafikbildern sowie Emailwerken in Budapest (Ungarn).

1992

Verleihung des 1. Preises durch das Internationale Zentrum für Emailkunst in Moskau (Rußland).

1993

Auszeichnung mit dem Staatspreis der Tschuwaschischen Republik für seine Verdienste um die Entwicklung der bildenden Kunst.

1996 Ausstellung Emailkunst in Tokio

 

Und was er ueber seine Arbeit erzaehlt.

PRASKI WITTI

über seine Arbeit und das Poem ,,Narspi'

 

,,Das Leben ist kurz, die Kunst ist ewig, Kultur ist einheitlich, alle Religionen führen zum Gott ... Nach dem Volk bleibt nur seine Kunst, Kultur, aber kann denn ein Volk, das seine Kultur und Kunst hat, verschwinden ? ... Vielleicht ja, denn wo sind heute das Alte Rom, Babylon, Byzanz, Assyrien, wo sind die Schumeren, Skifen, Hasaren?

Malen - das ist eine Leidenschaft, eine edle Leidenschaft. Der Künstler steht näher als alle anderen zum Eingang in die Unsterblichkeit. Aber die höchste Form und der höchste Punkt des Schaffens ist die Poesie. Das Volk kann seine Führer, seine Heerführer mit ihren zweifelhaften Siegen und Heldentaten und die Arbeit seiner Regierung verspotten; es wird aber nie einen Dichter auslachen.  ... Wenn das Volk seine Vernunft verliert, schickt der Gott zu seiner Rettung einen Poeten.

Das Volk steht vor dem Abgrund ... Wer geht auf dem Gesicht der Erde - ein Tschuwasche, Russe, Jakut, Kalmyk? Es gibt Fragen -man kann sie stellen, soll oder kann sie aber nicht beantworten. Warum gibt es im Walde so viele Kräuter, Bäume, Pflanzen, warum gibt es auf der Erde so viele Völker, Sprachen, Religionen? Der Mensch kann sich irren, der Allmächtige aber schweigt.

Viele verschiedene Bäume sind bei weitem noch kein Wald ... Es gibt jetzt Künstler, über die man sagen kann, daß es Tschuwaschen sind, nachdem man sich ihre Arbeiten angeschaut hat. Man kann sagen, das hat ein Tschuwasche gemalt, er machte ein Bild über sich selbst, er machte es wie ein Tschuwasche ... Wir verschwinden nicht spurlos, wenn wir neue Ideen hervorbringen und sie emotional vergeistigen.

Ich verschließe mich nicht modernen Richtungen in der Kunst. Bemerkenswert ist jedoch, daß wir die klassische Schule bewahrt haben, deren Künstler in der Lage sind, die Welt und den Menschen darzustellen.

In meinen Arbeiten gebrauche ich sowohl geometrische als auch optische Faktoren.

Die Farbe spielt in meinen monumentalen Malereien eine dekorative Rolle. Mit Hilfe der Farbe löse ich die Probleme der Darstellung der Fläche und des Raumes. Einige meiner Arbeiten in der Malerei kann man wörtlich nicht erklären, hier gebrauche ich eine bildende Sprache.

Noch in der Jugend war ich begeistert von dem Poem ,,Narspi' von Konstantin Iwanow. Es besingt uns, die Tschuwaschen, die zu den großen, tiefen Gefühlen fähig sind. In ihm drückt sich der ganze Zyklus des menschlichen Lebens aus: vom Sonnenschein zum Unwetter, von der Freude zum Kummer, vom lieblichen Stelldichein zu Haß und Rache., Narspi' ist ein großartiges Bild und eine an-

schauliche Darstellung der Entwicklung menschlichen Geistes in der Harmonie der Weltschaffung und in der Zerstörung dieser Harmonie. Wir sehen die Hauptgestalt - ein sehr schönes Mädchen, dessen Gefühle man brüskiert und das hierdurch und durch seine Leiden zum Verbrechen kommt.

Am Ende des Poems ist Narspi schon anders - man kann sie nicht schön nennen und malen. Auf ihrem Gesicht ist die Spur des Grauens und der Erschütterung. Ihr Leben hat keinen Sinn mehr, sie ist verflucht, sie benimmt sich unvorsichtig, sie vernachlässigt die Gesetze ihrer Vorfahren. Haß vernichtet den Menschen. Leider ging Narspi diesen Weg. Ihr Schicksal soll uns davor warnen.

Meine Personen stelle ich oft in die mit Linien und Bogen gefüllte Quadrate. Dies ist das uralte Modell der Welt. Die Zentralachse ist die Achse des Lebens, Bogen sind Himmel, Kreis ist die Erde, in den Quadratecken sind Ornamente - Symbole der Sonne. Im Frühling, im Herbst, im Sommer und im Winter. Alles in dieser Welt passiert für den Menschen in den Quadratdimensionen: 4 Jahreszeiten, 4 Himmelsrichtungen, 4 Teile des Tages ... Die handelnden Personen des Poems habe ich in der Welt dargestellt, die ihrer Weltvorstellung entsprach. Ornamentale Motive der Stickereien helfen uns, die Zeit der Handlung zu präzisieren. Durch sie  brachten unsere Vorfahren ihre tiefen Kenntnisse der Welt und des Lebens zum Ausdruck. Können die Menschen das heute aufnehmen und begreifen?

Ich hoffe, daß sie es aufnehmen und in andere Formen der Kunst umwandeln. Die Volkskunst ist wie Unkraut, aus dem der Mensch während langer Zeit nützliche Getreidesorten machte. Man soll sie regelmäßig erneuern, immer neue Sorten erfinden. Dafür sollen wir wieder dieses Unkraut nehmen. Dasselbe geschieht auch mit dem Maler. Wenn er vor Stolz ganz weit geht, ohne zu verstehen wohin, soll er zurückschauen und sich den ursprünglichen Quellen des Schaffens zuwenden. Dann fällt auf sein Gesicht das Licht der hellen Volkskunst, sein Herz wird ruhig klopfen, sein Kopf wird klarer.

Sollte ich noch einmal geboren werden, würde ich gerne als Klang, Musik, tschuwaschisches Lied geboren sein.

Die Kunst soll imstande sein, die Kultur anderer Völker aufzunehmen, sonst wird sie verarmen und verelenden.'


 


Und hier ist die Aufgabe fuer dich.

Nach dem Muster stell bitte die Biographien ueber andere bekannte Malern in Tschuwaschien, zb Anatoli Silov oder Alexander Nassekin zusammen  Erkundige dich in der Bibloiothek oder in der Bildergalerie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einzigartige Exponate sind in den staatlichen Museen der republik ausgestellt, so im nationalem, im kuenstlerischen, im literarischen und im Tschapajew- Museum und in einigen anderen, die Sie gerne besichtigen koennen.

Gemaeldegalerie:

Russische Maler des 16-17.Jahrhunderts.Ueber die jeweiligen Sonderausstellungen informiert die Presse.

Geoeffnet:Di -Sa von 9.00 bis 16.00 Uhr.

Eintritt-3 Rubel,ermaessigt 1,5 Rubel

Kinder -1,5 Rubel

Iwanovstrasse,4 Tel.42-01-22

 

Tschuwaschisches Nationalmuseum

Die Museumexposition umfasst folgende Abteilungen:

Natur, Geschichte und Archaeologie von Tschuwaschien, tschuwaschische Trachten und Stickerei.

Geoeffnet: Di - So von 10.00 bis 18.00 Uhr.

Obusse 1,4,12.Busse 4,11,15e,20,23

Eintritt 3-Rubel,ermaessigt 1,5 Rubel

Karl Marxstrasse 7. Tel.62-41-24

 

Neue Gemaeldegalerie

Moderne Maler und Skulptur .

Geoeffnet:Di - So von 10.00 bis 18.00 Uhr

Obusse 3,7,15,18.Busse 4,16.

Eintritt 3-Rubel,ermaessigt 1,5Rubel

Kalininstrasse,60, Tel. 62-40-09

 

Tschapajewmuseum

Das Tschapajewdenkmal,das Haus ,wo der Held des Buergerkrieges geboren ist und die Fotoausstellung.

Geoeffnet: Mi - So von 10.00 bis17.00Uhr.

Obusse 1,4,6,8,9,11,12,14,16.

Eintritt 6-Rubel,ermaessigt 3-Rubel

Leninprospekt Tel.21-20-61

 

Gemaeldeausstellung

Junge tschuwaschische Maler, Kopien der Gemaelde des 19-20 Jahrhunderts

Geoeffnet:Di -Sam von 10.00 bis 18.00 Uhr

Eintritt 3-Rubel,ermaessigt 1,5-Rubel

Urizkistrasse,1/15, Tel.62-08-87

 

Ausstellungszentrum

Tschuwaschische Tracht (Ende 19.und Anfang 20.Jahrhunderts)

Geoeffnet: taeglich von 10.00 bis 17.00 Uhr

Eintritt 3-Rubel,ermaessigt 1,5 Rubel

Karl Marksssstrasse,11, Tel.62-01-78

 

Biermuseum

Das laesst sich bestimmt anschauen! Hier gibt es auch eine Bar und Restaurant.

Karl Marxstrasse, im Volksmunde so genannte Tscheboksarsky Arbat Tel.62-06-87

Geoeffnet: Di -So von 10.00 18.00 Uhr

Obusse 1,4,12.Busse 4,20.

 

 

Ausstellung'Tschuwaschien-Expo'

Geoeffnet: taeglich von 8.00 bis 17.00Uhr

Iwanovstrasse,9 Tel. 42-17-73

9. Restourants

Restourants der Stadt:

Zentral, K.Marx Str.47-Zentralnyi

Tel.22-05-08

Strassenbahnen- 1, 4, 12 Busse-4, 11, 15-e, 16, 20, 23.

 

Tschuwaschien, Lenin Str. 2 Tschuwaschija

Tel.22-42-17

SB-1, 4, 12. B-4, 11, 15-e, 16, 20, 23.

 

Russland, Gagarin Str.34-Rossija

Tel.23-11-76

SB-5, 8, 9, 19. B-2, 3.

 

Moskauer, Elger Str.11-Moskowskij

Tel.44-89-63

A-15-e, 18.

 

Promtraktor-Hotel, Ziwilskaja Str-11

Tel.23-44-37

SB-5, 8, 9, 19 .B-17,2,3.

 

Abendliche Tscheboksary,Traktorostroitelej Str-45-Wetschernije Tscheboksary

Tel.55-28-17

SB-1, 6.B-5, 12-e

 

Favorit, Priwoksalnaja Str.

Tel.66-26-47

SB-1, 5, 8, 9, 4, 11, 12, 14. A-4, 5, 7, 8, 10, 12-e, 13, 15-e, 17, 20, 23.

 

Entzuecken,Wolodarskowa Str.-Wostorg

Tel.62-40-10

SB-3, 4, 7, 12, 1, 15, 18.A-1-c, 11, 18, 23.

 

10. Geschaefte

 

Mitschman Pawlowa Str.-22, 'Tscheboksarez'

T.24-02-34

SB-14

 

'Antej', Urizkij Str.11

T.22-45-75

SB-1,4,12.B-4,11,16,20,23

 

Gefaehrte, Lenin Str.46-'Sputnik'

T.21-48-32

SB-1,2,4,6,11,12,14,16.B-4,5,8,11,12-e,14,15-e,20,23 (Geschirr,Glas)

 

Express, Priwoksalnala Str.6

T.21-41-16

A-4, 11, 13, 14, 17, 23

 

Zentralkaufhaus, K.Marx Str.47-ZUM

T22-07-23

SB-1, 4, 12.B-4, 11, 15e, 16, 20, 23.

 

Elena, Priwoksalnaja Str.3-a

T.21-07-

SB-1, 4, 5, 8, 9, 11, 12, 14. B-4, 5, 7, 8, 10, 12e, 13, 15e, 17, 20, 23.

 

Schupaschkar,Traktorostroitelej Str.9

T.55-88-25

SB-1, 15, 18, 6, 8. B-5, 15e, 17, 12e, 23.

 

'Detski Mir' (Kinderwelt), Lenin Str.26-

T.22-26-87

SB-1, 4, 12. B-4, 11, 15e, 16, 23

 

Tscheboksarische Wirkwaren, Kalinin Str.107-'Tscheboksarskij trikotazh'

T23-12-80

SB-2, 3, 6, 7, 15, 16, 18, 19, 5, 8. B-1c, 2, 3, 18.

 

Fast in allen Geschaeften (Warenhaeusern)gibt es  Souvenirs,Glas,Kristall,Geschenkartikel,Juwelierwaren.

Juwelierwaren

Saphir, K.Marx Str.39-Sapfir

T.22-06-47

SB-1, 4, 12. B-4, 11, 15e, 16, 20, 23.

 

Diamant, Lenin Str.57-Almas

T.21-48-32

SB-1, 2, 4, 11, 12, 14, 16, 6. B-4, 11, 17, 20, 23

 

Buecher

Medium, K. Marx Str. 36

T.22-23-43

SB-1, 4, 12, B-4, 11, 15e, 16, 23

 

Tschuwaschische Buecher, K Marx Str.31-Tschuwaschskaja kniga

T.22-29-63

SB-1, 4, 12. B-4, 11, 15e, 23.

 

11. Hotel

 

Sie moechten Tscheboksary kennenlernen oder Sie haben hier geschaeftlich zu tun?

Und im Zentrum wohnen?

 

Hotel 'U IRINY'

Eine Ersteklassiges komfortables Hotel.

Es gibt Restaurant, Bar, Cafe, Banketthalle, Konferenzraum, usw.

Die Adresse: Gorkovo Strasse, 7.

Telefon 44 00 30

Preis von 310 bis 415 Rubel.

Von Bahnhof mit dem Trolleybus 12, von Volodarskogo Strasse (Dom Mod) mit dem Trolleybus 7 bis zur Haltestelle 'Hotel U IRINY'.

 

Sie bevorzugen einen individuellen Service? Dann ist das Hotel 'Tschuwaschija'und 'Rossija' genau richtig fuer Sie! Modern eingerichtete Einzelzimmer, Doppelzimmer

mit Dusche, WC, TV, Telefon.

Ein Schlemmerbueffet und Restaurant erwartet Sie zur Fruestuckszeit.

Aber auch den Nachmittagskaffee sowie Mittag-und Abendessen im Gruppenarrangement bieten wir Ihnen an.

Preis -von 135 bis 440 Rubel

Ihre Adresse in Tscheboksary.

Prospekt Lenina, 2 Telefon 22-45-77,23-05-25.

Busse von Bahnhof 4,15e,11,20,23.

Trolleybusse 1,4,12.bis zur Haltestelle Hotel'Tschuwaschija'

 

Das Hotel 'Rossija'

Gagarin Strasse, 34. Telefon 23-05-25 Preis von 135 bis 440 Rubel.

Trolleybusse 2,6,8,9,16.bis zur Haltestelle Hotel 'Rossija'

Unser Bestes fuer unsere Gaeste!

 

Das moderne Gebaeude Promtraktor-Hotel fuer 123 Raeume wurde im Jahre 1980 nach dem individuellen Projekt gebaut. Das ist das erstklassige komfortable Hotel in Tscheboksary.

Den Gaesten stehen Restaurant, Bar, Cafe, Banketthalle, Konferenzraum, Sauna zur Verfuegung.

Jedes Zimmer hat seine eigene Kueche mit dem Elektroherd.

Liebe Gaeste unserer Stadt!Das Hotel wartet auf Sie!

Die Adresse: Ziwilskaja Strasse, 11.

Telefon 23-42-48.

Preis von 320 bis 440 Rubel.

Von Bahnhof mit dem Trolleybuss 2,6,8,9,16 bis zur Haltestelle 'Zentral Stadion'

 

Das 'Sport' Hotel Komplex fuer 220 Personen liegt neben dem Zentralstadion des Namens 60 Jahre Oktober. Einzell -und Doppelzimmer wartet auf Sie. Den Gaesten stehen Friseuersalon, Cafe und Bar zur Verfuegung. In ihre Freizeit koennen Sie Billard- und Tennis spielen.

Die Adresse: Nikolaev Strasse, 21. Telefon 20-24-89.

Preis von 210 bis 330

Vom Bahnhof mit dem Bus 17 bis zur Haltestelle 'Sport'

Herzlich Willkommen!

 

Das Hotel 'Kurortnaja' das sind 3-Zimmerwohnung 'Luxus' und auch Einzell-und Doppelzimmer mit allen Komforten. Das sind auch Fruestueck ,Mittag und Abendessen im Restourant dazu auch Parkplatz, Friseursalon,Konferenzraum, Sauna mit Schwimmbad.

Die Adresse:M.Pawlow Strasse,29. Telefon (8352) 49-78-96,42-54-95,42-38-22,42-55-07,42-51-20.

Preis von 300 bis 660 RubelVom Bahnhof mit dem Trolleybusse 4,14.bis zur Haltestelle 'Kurortnaja'

 

2. Kirchen

In der Tschuwaschischen Republik gibt es mehr als 1000 Kultur-Bau-Geschichtsdenkmler. Zügig wachsend legt sich Tscheboksary, Hauptstadt der Republik, immer neue Wohnviertel und pfeilgerade breite Prospekte, Parks, Grnanlagen und Stadien, Schulen und Kinos, Warenhuser und Klubs, Brücken und Autostrassen zu..Aber bei der Errichtung von Neuem wird in der Stadt Altes sorgfltig erhalten. Die alten Stadtteile verleihen der Stadt ein besonderes Kolorit.Unser Stadtfhrer kann keine erschpfende Auskunft ber Tscheboksary geben.Hoffentlich wird unsere Reise durch Tscheboksary gefallen. 

In jeder Stadt der Tsch. Rep. Gibt es Kirchen, Kloster, Glockentrme.

In Alatyr

      Johann-Vorgnger-Kathedrale, erbaut 1703.

      Geburt der Mutter Gottes Kirche ,erbaut1755.

      Kreuzerrichtung-Kirche 1826.

      Kasanskaja-Kirche mit dem Glockenturm 17 Jahrhundert.

 

In Alikowo Gebiet

      Geburts-Kirche. Dorf Raskildino, erbaut 1902 .

In Koslowski- Gebiet

      Der Glockenturm. Dorf Belowolshskoje .Anfang 19 Jahrh.

Stadt Mariinskij-Posad

      Troizki-Kirche, erbaut 1726.

      Kasanskaja Kirche 1761 .

Mariinski-Posadskij Gebiet

      Verwandlung-Kirche dorf Kuschnikowo, erbaut 1735.

      Einfhrungs-Kirche. Dorf Perwoje-Tschuraschewo,19 Jahrh.

Porezkij Gebiet

      Peter- Pauls-Kirche, Dorf Porezkoje 19 Jahrh.

      Gottererscheinungskirche Dorf Koslowka, 19 Jahrh.

Ziwilskij Gebiet

      Gurjewskaja Kirche. Dorf Bogatirjewo, erbaut 1826.

Stadt Jadrin

      Troizki-Kirche, erbaut 1829

Tscheboksary

      Heilige-Troizki-Kloster ist ein Kultur-und Geschichtsdenkmal der Federalformat. Es wurde 1566 von Iwan der Schrekliche [1530-1584] erbaut.

 

 

 

 

13. Rundfahrt Tscheboksary   

 

Herzlich willkommen liebe Gaeste unserer Stadt!

Wir freuen uns sehr, Sie auf tschuwaschischen Boden zu begruessen. Zunaechst ein paar Worte ueber tschuwaschische Republik. Das ist eine souverne Republik im Bestand Russlands.

Flaeche 18,3 Taus.km. Jahresdurchschnittstemperatur 3 Grad unter Null.

Einwohnerzahl 1,3 Mio.Das macht 71 Menschen pro km. Staedtiche Bevoelkerung 58 % Tschuwaschen Bevoelkerungsstruktur 68 % Tschuwaschen  27 % Russen, 2,9 Tataren, 1,6 Mordwinen, den Rest bilden angehoerigen andere Nationalitaeten.

Religion Russen, Mordwinen, Tschuwaschen sind Christen. Tataren sind Moslem.

Amtssprachen sind Russich und Tschuwaschisch (gleichberechtigt)

Hauptstadt ist Tscheboksary ( Einwohnerzahl 450 Taus.)

Heute machen wir eine Rundfahrt durch die Stadt Tscheboksary,

Besuchen wir das Heimatmuseum und den Kunstsalon, wo Sie Souveniers kaufen koennen. In Stunden kehrern wir zurueck.

Das Wort Tscheboksary ist der russiche Name unserer Stadt.

Die meisten Sprachwissenschaftler sind der Meinung, dass es die verdrehte Variante des tschuwaschischen Wortes Schupaschkar sei. Das Wort Schupaschkar besitzt zwei Urspruenge: Schupasch ist die historisch etymologische Variante des Wortes tschuwasch, d.h. Tschuwasche, und Kar- laesst sich als Festung befestigte Siedlung, uebersetzen.So bedeutet der Name Schupaschkar eine befestigte Siedlung der Tschuwaschen - eine tschuwaschische Stadt.

Die erste Erwaehnung von der Stadt ist mit dem Feldzug des russichen Herrfuehrers Ivan Run verknuepft. Due Tschuwaschen gehoerten damals dem Kasaner Khanat an. Das war ein gefaerlicher Nachbar fuer Russland.

Der Beitritt zum russichen Staat wurde 1551 durch eine Bittschrift an den russichen Zaren Ivan der Schrecklichen ( Ivan Grosny) auf Wunsch der tschuwaschischen Bevoelkerung verwirklicht.

Im Jahre 1555 wurde hier die Burgfestung Tscheboksary errichtet.

Der Erzbischof Guri von Kasan und Svjaschski besprengte den Boden mit Weihrauch auf dem die Mauer errichtet werden sollten. Die Festung war der Amtssitz des Voevoden ( d.h. des Herfuehrers und Gebietverwalters in ihr waren, die Verwaltungs und Militaerbehoerden untergebracht.

Unter dem zuvaerlaessigen Schutz ihrer Mauer bargen sich die Kirchen und Kloster die Hauser des Voevoda ,der Strelitzen und derr Kanoniere, sowie die Pulverkammer und die Kanonenlager.

Das Verteidigunssystem der Festung von Tscheboksary war sehr gut.)

Die Festung nahm einen sehr guenstigen Platz, auf dem hohen Wolgaufern ein. Der englische Reisende Joahinson, der an der Festung Tcsheboksary am 25 Mai 1558 vorbeikam,nannte sie einen Burg. Aber 1649 waehrend der grossen Feuerbrunst brannte die ganze Stadt nieder.

An der Ostmauer der Festung befand sich das Moenchkloster der heiligen Dreieinigkeit. Wir stehen vor dem Gemaeuer des Klosters.Es wurde 1566 oder 1574 erbaut.

Im Jahre 1661 gingen aber die Holzbauten im Flammen auf. Spaeter wurden hier zwei steinerne Gotteshaeuser errichtet: eine steinerne Kirche zu Ehren der Heiligen Dreieinigkeit (sie war unbeheizt) und das zweite - eine beheizte steinerne Kirche, der Telger Ikone der Gottesmutter zu Ehren. Im 18. Jahrhundert war das Kloster sehr reich. Es besass eine Muehle am Fluss Sorma, Wiesen und Ackerflaechen. Es hatte auch eine Kirchengemeindeschule.

Das Kapital des Klosters bertug uber 50 Tausend Rubel jahrlich. In der Sowjetzeit 1924 wurde das Kloster geschlossen, etwa 70 Jahren lag es in Verfall. 1985 begann man es zu rekonstruiren. Im Dezember 1993 wurde es wieder eingeweiht. Vor kurzem wurden die Klostermauer wiederaufgebaut und der neue Glockenturm erbaut.

Hier an der Ecke sehen wir auch das Haus, das einstmals dem Hofrat Solowzow gehoerte. Ende des 18 Jahrhunderts war dieses Haus das schoenste der Stadt. Im Jahre 1767, auf dem Weg nach Kasan machte Katharina II in Tscheboksary einen Halt und speiste in diesem Gebaeude. Spater war hier die erste weltliche Schule untergebracht wegen des Grundes, der mehrmals aufgesehuettet wurde, und des Asphalts scheint das Gebaeude in den Boden gesunken zu sein. (Das Haus sieht also niedrieger als frueher aus). Zur Zeit ist hier eine Kunstschule untergebracht.

Mit dem Namen der Kaiserin Katharina II ist noch ein Ereignis in der Gesehichte unserer Stadt verbunden. Im 18. Jahrhundert 1781 bekam die Stadt ein Wappen. Oben war ein Drache dargestellt. Der Drache war das Symbol der Stadt Kasan. Tscheboksary war damals eine Kreisstadt als Bestandteil des Kasaner Gouvernements. Unter waren fuenf fliegende Enten dargestellt. Das war auch nicht zufaellig. In der Umgebung der Stadt waren wilde Enten im Ueberfluss. Diese 5 fliegende Enten sind auf dem heutigen Stadtwappen von Tscheboksary erhalten geblieben.

Nur der Oberteil sieht jetzt anders aus: wir knnen dort heute das nationale tschuwaschische Ornament sehen. Das ist die stilisierte Darstellung von 3 Eichenblttern.

Das 18. Jahrhundert war die Blütezeit unserer Stadt. Nach der Handels- und Industriekennziffern belegte die Stadt den 27 Platz unter 150 Staedtendes Russischen Reiches. Aus Tschebosary fhrte man Getreide, Glocken. Holz aus. Ende des 18 Jahrhunderts gab es hier 30 Industriewerke, die Kaufleuten und reichen Brgern gehrten. Im 19 Jahrhundert aber verlor die Stadt ihre fuehrernde Rolle.

Im 18 Jahrhundert vernderte sich die Ansicht der Stadt. Auf dem Foto, das Tscheboksary im 18 Jahrhundert darstellt, knnen Sie zahlreiche Kirchen und Kathedralen sehen. Einige davon sind bis heute erhalten geblieben, darunter die MariaHimmelfahrt-Kirche. Sie war im Jahre 1765 gebaut worden. Nach ihrer architektonischen Gestalt war sie eine der prachtvollsten Kirchen der Stadt. Heute sieht sie aber ganz anders aus. Eine Zeitlang war hier das Heimatkundemuseum untergebracht. Zur Zeit werden dort die Rekonstruktionsarbeiten ausgefhrt. Vor kurzem aber begann die Kirche wieder zu funktionieren.

In der Ferne knnen Sie die Christi-Auferstehung Kirche sehen;das ist noch ein Baudenkmal des 18 Jahrhunderts.

Nun stehen wir vor dem Gemauer des Klosters der Heiligen Dreieinigkeit. Zwei Kirchen des Klosters und der Glokenturm haben wir schon gesehen. Dem sdlichen Kirche zu Ehren des Heiligen Theodor Shantelates errichtet.(1767 zum erstenmal erwaehnt). Einem alten Brauch nach sollte das Tor so hoch sein, dass ein Reiter auf einem Pferd mit erhobenen Lanze es passieren konnte. Im steine Gebude rechts von der Kirche befindet sich ein Ess-und Empfangsraum und im Gebaeude links-Gemaecher fuer den Dekan.

Die Klostermauer ist vom Eckturm bis zur Theodor-Stratelates-kirche rekonstruiert.(nach der Uebergabe des Klosters an die Glaeubigen werden die Rekonstruktionsarbeiten durch die Kirche und die Glaeubigen finanziert.Zur Zeit blueht das Kloster,wie im 18 Jahrhundert .

Jetzt biegen wir in die Konstantin Ivanov Strasse ein.

Diese Strasse hat auch historische Bedeutung.

Urspruenglich wurde sie die Sobornaja Strasse genannt, d.h. die Kathedralen Strasse, weil sie zur Kathedrale fuehrte.

Heute traegt sie den Namen des beruehmten tschuwaschischen Dichters des Gruenders tschuwaschischen Literatur Kontantin Ivanov.

Am Wolga Ufen dort ,wo sich die Burgfestung von Tscheboksary befand, wurde 1952 die Konstantin Ivanov errichtet. Bildhauer I. W.Kudrjavzev.

Die Gruenanlage, wie auch die Strasse, die hier beginnt, traegt seinen Namen. K.Ivanov ist ein hervorragender Klassiker der tschuwaschischer Literatur, der insbesondere durch sein Poem 'Narspi' bekannt wurde.

Narspi ist ein tschuwaschischer Maedchenname. Der Dichter erzahelt in seinem Werke die tragische Geschichte eines armen Jungen, namens Setner und eines Maedchens aus einer reichen Familie Narspi. Dieses Liebespaar wird auch tschuwaschische Romeo und Julija genannt. K. Ivanov war erst 18 jahre alt, als er das Poem Narspi schrieb. Nach dem Inhalt dieses Werkes wurde ein Schauspiel und eine Oper insziniert .das Poem wurde in mehrere Sprachen unseres Landes und in einige Fremdsprachen uebersetzt.

K. Ivanov starb 1915, als noch nicht einmal 25 Jahre alt war, an Lungentuberkulose.

Die Zeitgenoessische tschuwaschische Volksdichter Semen Elger sagte ueber den Dichter: Iwanov

ist in Frhling geboren, ist im Frhling gestorben, er hat immer vom Frhling getrumt. Im Jahre 2000 wird das Jubilum den hundertzehnteste Geburstag von K. Iwanow gefeiert.

Im Moment fahren wir die Konstantin-Iwanow Strasse entlang. Hier sind einige alte Gebude erhalten geblieben.

Links ist die ehemalige Erzengel-Michael-Kirche. Rechts von uns ist das Kunstmuseum, und zwar die Abteilung der russichen Kunst. Das Gebauede wurde als Wohnhaus fr den lteren Sohn des reichen tschuwaschischen Kaufmanns Jefnemow 1911 gebaut. Das ist ein typisches Gebude der damaligen Zeit.

Wir befinden uns jetzt vor der Wwedenski oder Maria Tempelgang-Kathedrale, wir sind gerade im alten Zentrum der Stadt. Die Kathedrale war immer im Mittelpunkt des Lebens der Stdter und zog die Aufmerksamkeit der Reisenden und Gste auf sich Sie wurde 1651 errichtet und war die erste Orthodoxe Kathedrale auf tschuwaschischem Boden ein Baudenkmal des 17 Jahrhunderts. Daneben steht ein Glockenturm, der zweimal am Tage zum Gebet lutet. An der Spitze der Tschuwaschischen Eparchie steht heute der Erzbischof Warnawa.

Jetzt fahren wir weiter die Konstantin Iwanow Strasse, die ehmalige Sobornaja, d.h. Kathedralen Strasse entlang. Sie fhrte frher durch das Zentrum der Festung von Tscheboksary. Die Festung besteht seit langen nicht mehr. Hier an der scharfen Biegung der Strasse verlief die Westmauer der Festung. An dieser Stelle erstreckte sich ein tiefer Festungsgraben. (Burggraben) Ende des 19 Anfang des 20 Jahrhunderts waren nur Kirchen und Kathedralen, sowie einige Huser der reichen Kaufleute die Hauptsehenswrdigkeiten der Stadt. Viele von ihnen hat die Zeit leider nicht verschont, nur einige haben sich bis heute erhalten geblieben. Z.B sehen Sie rechts ein Krankenhaus. Dahinter befand sich frher das Haus des Wojewoden, des Heerfhrers und Gebietverwalters. Diese Strasse war Teil der berhmten Wladimirka- des Wladimirer Weges. So nannte man frer den Weg, der St.-Petersburg und Moskau mit Sibirien verband. Auf dieser Strasse wurden Straflinge, Zuchthuser, Hftlinge und verbannte nach Sibirien ins Exil und zur Zwangsarbeit gefhrt. Sie gingen durch die alte Stadt , in deren Zentrum , die Kathedrale stand. Rechts von der Kathedrale befand sich ein Etappengefngnis. .Hinter berhmten Menschen waren dort Russlandes Dichter A.Puschkin und T. Schewtschenko, der grosse russische Schriftsteller L. Tolstoj.

Ende des 19 Anfang des 20 Jahrhundets wohnten in dieser Strasse Kaufleute. An der Stelle der alten Holzhuser baute man die ersten Betrieben fr die Erzeugung des Getreide -Wodkas. Das war der erste kapitalistische Betrieb in der Stadt. Heute gibt es auch in der Stadt die Likoer-und Wodkafabrik Sie befindet sich in diesem roten Ziegelbau links von uns.

In den letzten Jahrzehnten hat sich unsere Stadt rasch entwickelt. Anfang des 20 Jahrhunderts war Tscheboksary ein Prowinzstdchen, in dem 5,5 Tausend Menschen wohnten. Heute ist sie eine Industriestadt, die eine Flche von ber 1200 Hektar einnimmt. Und 450000 Einwohner.

Die Strasse, auf der wir jetzt fahren, laesst sie die Veranderungen im Angesicht der Stadt sehen. Sie verbindet die Altstadt mit der Neustadt . Sie haben schon die alten Huser der Konstantin Iwanow Strasse gesehen. In naechster Zukunft werden sie abgerissen werden und an ihnrer Stelle moderne mehrstckige Wohnhuser mit Aussicht auf die Wolga enstehen. ( Passen Sie hier auf, das moegen die deutschen Gaeste nicht)

Nun ffnet sich Ihnen der Anblick des modernen Wohnkomplexes. Seit 1973 ist die Stadt in 3 administrative Bezirke eingeteilt. In der Stadt wohnen etwa ber 450 Tausend Menschen verschidenen Nationalitten. Im Moment fahren wir durch den Moskauer Stadtbezirk. Dieser Bezirk ist der am besten bebaut und dazu der kologisch reinste Bezirk. In diesem Stadtteil fuehrt die Moskauer Alle. (Der Moskauer Prospekt) Diese breite Strasse heisst so, weil sie in Richtung Moskau fuehrt. Die Hauptstadt unseres Landes Moskau liegt 650 km von hier entfernt.

In Moskauer Bezirk befindet sich das groesste Bauunternehmen unserer Stadt.

Vorn rechts an der Biegung koennen Sie drei 17 Stoeckige Monolithaeuser, oder die Bauten aus Fertigteilen sehen.Sie wurden 1981 nach der litaueschen Methode errichtet.

Heutzutage ist diese Baumethode ist sehr verbreitet.

Im Moskaubezirk befindet sich die tschuwaschische Staatliche Univaersitaet. Insgesamt gibt es in der Stadt 4 Hochschulen. Neben der Universitaet noch eine paedagogische Universitaet, eine Akademie fuer Landwirtschaft, eine Filiale der Moskauer Hochschule fuer Handel. Rechts sehen Sie die Gebauede der chemischen und technischen Fakultaeten der Universitaet.

Die Univaersitaet ist die groesste und juemgste Lehranstalt unserer Republik. Sie traegt den Namen von Lenins Vater Uljaniv. Sie wurde im jahre 1967 eroeffnet. Hier studieren zur Zeit etwa 12 tausend Jugendliche. Heutzutage hat die Univaersitaet intensive wissenschaftliche Kontakte und Studentenaustausch zu verschiedenen Laendern. An der Universitt studieren seit einigen Jahren auslndische Studentenaus der arabschen Region, Trkei, Indien vorwiegend an der Fakultt fr Medizin. Die Fakultt der Medizin ist die grsste Fakultt.

In unserer Stadt begann sich seine Ttigkeit S. Fjodorow, der bekannte Ophtalmologe. Hier implantierte er das erste Mal eine knstliche Augenlinse. Gerade bei uns wird die erste Filiale des Interregional wissenschaftlich-technischer Kompleks [MNTK] geoeffnet. Dieses Bauwerk da rechts, das der Form nach einem grossen Schiff hnelt . In disem Gebude ist auch die Indutriebank untergebracht.

Jetzt sind wir von dem Opernhaus. Hier machen wir eine kleine Aufenhalt und sprechen ber das Kulturleben der Stadt.

Tscheboksary ist ein bedeutendes Kulturzentrum der Rebubik Es gibt hier 5 Theater: das Opernhaus, das Nationale Tschuwaschische Drama, das Russische Drama, das Puppentheater und das Theater fr Jugentliche Das letzte hat 2 Truppen, eine nationale und eine russsische. Es gibt auch eine Philarmonie. Dieses Bauwerk ist ein neues Gebude. Es ist 1986 gebaut worden. Im alten Gebude des Oper ist heute das Nationale Dramatheater untergebracht.

Ein paar Worte zur Geschichte des Theaters in unserer Republik. 1960 wurde die erste Nationaloper ''Die Wassermhle'' des tschuwaschischen Komponisten F. Wassiljew aufgefhrt. Die Oper hatte grossen Erfolg. Das Opernhaus hat 2 Zuschauerrume: einen grossen mit 1000 Pltzen und einen kleinen mit 150 Pltzen fr Liebhaber der Kammermusik. Eine gute Akustik, bequeme Parterpltze, Kristallkronen, blitzende Spiegel im weissmarmonen Foyer machen auf die Zuschauer einen guten Eindruck. Fr die gute Arbeit der Schauspieler ist alles vorgesehen. Sie haben 4 Sle fr Proben, eine breite Drehbhne und vieles andere. Auf dem Spielplan stehen heute nicht nur klassische Werke der russischen, tschuwaschischen und auslndischen Komponisten , sondern auch moderne Auffhrungen. Den Kindern bieten die Schauspieler Mrchenopern und Mrchenballete an. Im Theater trat mehrmals unsere Landsmaennerin , die bekannte Ballettnzerin Nadeshda Pawlowa. Auf lange Zeit war sie Solotnzerin im Boljschoj-Theater in Moskau. Eine andere bekannte Tnzerin aus Tscheboksary Regina Kusmitschowa tanzt jetzt im Petersburgen Mariinsky-Theater.

Das Theater steht am Ufer einen knstlichen Bucht. Solch eine Bucht gibt es in keiner anderen Wolgastadt. Die Bucht ist 5 m. tief. betraegt ber 8 km, die Buchflche 23 Hektar .Auf dem gegenberliegenden Ufer rechts von der Brcke befindet sich eine Anzahl wichtger ffentlicher und kultureller Gebude. Das weisse Haus mit Saeulen im klassischen Stils ist das Gebaeude des Puppentheaters. Der hellbraune Bau ist die tschuwaschische Philharmonie.

Das nchste moderne mehrstckige Bauwerk aus Glas und Beton ist der Ministerrat der Tschuwaschischen Republik. Noch weiter nach rechts liegt das Gebauede der Fakulteat fuer Musik und bildende Kunst und Graphik der paedagogischen Universitaet.Und der letzte staatliche rot-weisse Bau mit einem Planetarium oben ist der Palast fr Kinder und Jugendliche. Etwa 6 Tausend Schler besuchen 203 Zirkel und Interessengemeinschaften des Palastes.

Nun bitte ich sie wieder in den Bus einzusteigen. Wir fahren weiter durch die Stadt ber die Moskauer Brcke, die 2 administrative Bezirke, der Stadt verbindet.

brigens gibt es in der Stadt 5 Brcken,die die Stadtteile miteinander verbinden . Rechts in der Ferne knnen Sie 2 prachtvolle weisse Bauten mit vergoldeten Kuppeln erblicken . Das sind Christi Verklaerungs Nonnenkloster und die Grabkammer des ihnen des bekannten tschuwaschischen Kaufmanns Jefremow. Zur Zeit ist in der ehmaligen Grabkammer Johann-Kronstadtskirche untergebracht. Diese kuenstliche Bucht wurde in ersten Linie durch die Landschaft selbst und die geographische Lage der Stadt bedingt. Die Bucht teilt die Stadt in 2 Halbinseln .

Wir fahren zur Zentralinsel, wo sich der Lenin-Bezirk befindet.

Links ist das Haus der Mode. Rechts- die erste Schule. An der Strassenkreuzung links vorn knnen sie ein interessantes blaues Bauwerk mit duennen Sulen sehen. Das ist das ehemalige Haus des Kaufmannes Jefremow Zur Zeit ist hier der Sitz des Schriftsstellerverbandes untergebracht. Die Strasse, in der wir uns gerade befinden, trgt den Namen von Karl Marx. Frher wurde sie Blagowetschenskaja genannt, d.h. die Maria -Verkndigung-Strasse ,sie ist die Hauptstr. der Stadt zusammen mit dem Lenin -Prospekt Links ist das Gebude der Staatsbank und weiter sind die Bauten der Akademie fr Landwirtschaft Die Akademie ist mehr als 60 Jahre alt. Das Hauptgebude ist mit einem kleinen Turm gekrnt . Auf dem Turm ist eine Uhr zu sehen.

Wir sind auf dem Platz der Republik. Heute ist das der Hauptplatz der Stadt. Rechts ist das Lenin-Denkmal . Frher fanden hier verschiedene feierliche Veranstaltungen, Demonstrationen und Manifestationen statt. 1920 unterzeichnete Lenin das Dekret ber die Grndung des Tschuwaschischen Autonomen Gebiets. 1925 wurde das Gebiet zur Tschuwaschischen Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik umgenannt. Heutzutage ist das eine souverne Republik als Bestandteil von Russland und heisst die Tschuwaschische Republik. Wie andere ehemalige Republiken, haben wir auch unseren Prsidenten gewhlt. Auf diesem Platz, hinter dem Lenin-Denkmal ist das Gebude des Parlaments zu sehen. Rechts hinter steht das Gebude Verwaltungsbehrden.

Vorn links vom Denkmal ist das Gebude der Pdagogischen Universitt. Das ist die lteste Hochschule der Republik. Sie wurde 1930 erffnet. In dieser Lehranstalt werden pdagogische Lehrkrfte in verschidenen Fachrichtungen fr unsere Reepublik ausgebildet. In der Hochschule gibt es 9 Fakultten. Hier studieren 4,7 Tausend Studenten. Die Hochschule trgt den Namen des grossen Aufklrers des tschuwaschischen Volkes Iwan Jakowlewitsch Jakowlew. Er war Verfasser der tsch. Schriftsparche,des tsch.. Alphabets und der ersten Nationalfibel. Von Jakowlew wurden die ersten Lehrbcher in der Muttersprache fr tsch. Kinder geschrieben. Er sammelte auch Mrchen. Im pdagogischen Institut gibt es ein Jakowlew-Museum.

Links von uns stehen die Gebude des Ministeriums fr Innere Angelegenheiten und des Sicherheitskomitees. Hier ist ein Denkmal dem ehemaligen Tschekisten Felix Dzierzynski errichtet worden. Sein Bildhauer sind Balandin und der Baumeister- Oreschnikow.

Links ist das Zentralwarenhaus unserer Stadt, das sogenannte Haus des Handels. Dort an der Biegung faengt der Lenin-Prospekt an . Er ist 2km 300m lang. Er entstand nach dem Krieg Ende 40-er, Anfang 50-er Jahre. Vor dem Jahr 1941 verlief die Sdgrenze der Stadt am Anfang der Allee . Dieses eckige Gebude rechts ist das Gebude des Hauptpostamts und daneben das Hotel ''Tschuwaschija'. Jetzt stehen Linden zu beiden Seiten der Strasse. Der Lenin-Prospekt das ist die Hauptmagistrale der Stadt. In dieser Strasse gibt es viele Denkmler.

Rechts sehen wir ein Denkmal dem bekannten tsch. Dichter Michail Sespel, sen Pseudonym bedeutet Schneeglckchen. Er lebte nur 23 Jahre. Er glaubte an der hellen Tag seiner Heimat und an die grosse Perspektive seines Volkes. Sein Gedicht ''Der Acker des neuen Tages'' wurde in 50 Sprachen bersetzt. Jetzt nhern wir uns einer Grnanlage links. Vor der Nationalen Bibliothek steht ein Denkmal ,das Jakowlew-Denkmal .Gerade sein namen traegt die paedagogische Hochschule. Auf dem Lenin-Prospekt herrscht immer reges Treiben. Der Prospekt ist sehr grn, besonders im Frhling, wenn hier schne Blumen Tulpen, Narzissen, Pionen blhen. Wir sehen das zentrale Kinderwarenhaus, ihm gegenber steht das Kinderkinotheater ''Mir''.

Sie kennen wohl den Namen von Juri Gagarin. . Das ist der Name des 1 sowjetischen Kosmonauten. Am 12 April 1961 flog er in den Weltraum. Schon am nchsten Tag entstanden in vielen Stdtendes Landes dem ersten Kosmonauten zu Ehren Gagarin-Strassen. Eine solche entstand auch bei uns. Sie kreuzt den Prospekt ,links steht das Gagarin-Denkmal. Geschaffen aus Aluminium, wurde es 1976 eingeweiht. Seine Schöpfer sind die Bildhauer des Moskauer Grekow-Studios Postnikow und Schimarjow. Es gibt in unserer Stadt noch eine Strasse, die den Namen eines Kosmonauten trgt. Das ist Nikolaew-Strasse. Diese luft prallel zur Gagarin-Strasse. Und da rechts befindet sich der zentrale Kultur-und -Erholungspark Lakrejewski . Die Stdter kommen sehr gern in diesen Park, besonders am Wochenende. Es gibt hier viele Karusselle fr Kinder und schne Eckchen fr Naturfreunde.

Dieser Teil der Stadt ist fr uns besonders beliebt, weil er mit dem Namen des bekannten Landsmannes, dem legendren Volkshelden Tschapajew. Er ist legaendere des Buergerkrieges 1918-1922.Das war der Krieg dauerte 4 Jahre zwischen Weissgardisten und Rotarmisten. Tschapaew war Rotarmist, Devisionschef, der in mehreren Liedern, Gedichten und Sagen besungen worden ist.Er ist 1887 im Dorf Budaika geboren. Die Vorfahren von ihm waren leibeigene Bauern. Sein Vater war Zimmermann. W. Tschapaew wuchs als eherlicher und tapferer Junge auf. Von hier zogen die Tschapaew nach Balakowo, Gebiet Saratow. Sein Bruder Andrej wurde nach einem Soldatenputsch 1918 erschossen.Der andere Bruder Grigorij , der Komissar war 1919 gefallen. Der Namen unseres Landsmannes , des Helden des Buergerkrieges kennt das ganze Land. In der Grnanlage, die auch seinen Namen trgt,befindet sich das Tschapaew-Museum und das Geburtshaus von Tschapaew, wo die Lebensbedinungen und die husliche Eirichtug der Familie Tschapaew ausgestellt sind.

Es ist das Wahrzeichen der Stadt Tscheboksary. Tschapasew ist auf seinem Pferd mit einem Sabel dargestellt. An der Vorderseite der 10-Meter hohen Statue sind Szenen aus dem Brgerkrieg dargestellt.

Tscheboksary ist ein grosser Verkehrsknotenpunkt. Diese Strasse rechts fhrt zum Flughafen, der 10km vom Stadtzentrum entfernt liegt und ist leicht mit dem Bus oder Obus erreichen.In viele Staedte unseres Landes kann man von hier fliegen.

Rechts sehen wir das alte Gebude des Busbahnhofs. Der neue moderne Busbahnhof befindet sich auf der anderen Seite der Gleise. In 12 Stunden kann man mit dem Bus die Hauptstadt unseres Landes Moskau erreichen. Verschidene Linien verbinden Tscheboksary mit Kasan, Wladimir und vielen anderen Stdten unseres Landes. Das ist ein privates Warenhaus ''Helena''.

Und das ist unser Bahnhof. .Er wurde 1939 gebaut. Der Bahnhof besitzt infrastrukturel nur untergeordnete Bedeutung. Unsere Stadt liegt abseits von den Haupteisenbahnverkehrslinien. Es ist Endstation. Nur 2 Personenzge fahren vom Bahnhof tglich ab: der erste Zug fhrt nach Moskau und der andere in die Stadt Kanasch. (Rat auf tschuwaschisch ) Sie liegt etwa 80km von Tscheboksary entfernt und ist ein Eisenbahnknotenpunkt.

An der Grnanlage beginnt die Andrian Nikolaew Strasse, die - wie ich schon gesagt habe dem ersten Tsch. Kosmonauten. Er ist Kosmonaut Nr.3 (Titow, Gagarin). An der Strassenkreuzung gibt es zwei Gedenkstein : links der Gedenkstein anlaesslich des 25 Jahrestages des ersten Fluges unseres Landsmannes. Im Dorf Schorschely gibt es heute ein Museum.

Schauen Sie bitte den Gedenkstein an: auf einem Postament sind zwei Bloecke roten Granits aufgestellt, einer davon wird mit dem Skulpturportrt des Kosmonauten im Druckhelm gekroent. Die Aufschritten darauf berichten ber die Flge von A.Nikolajew und ber die Verleihung seines Namens dieser Strasse.

Die Gagarin-Strasse, die Nikolajew-Strasse und alle nheliegenden Strassen sind auf dem Boden des ehemaligen Dorfes Budajka entstanden. In diesem Dorf ist gerade Wassilit Tschapajew geboren. Frher lag es im Vorort der Stadt, heute ist das schon das Stadtzentrum. Die Holzbauten des Dorfes sind nicht leider erhalten geblieben. An der Stelle, wo im Dorf das Geburstshaus des legendren Volkshelden Wassilij Tschapajew stand, liegt heute ein Gedenkstein. Seiner Form nach hnelt er einen Satteldach. Zu beiden Seiten des Gedenkssteines sind  Weiden gepflanzt.

Rechts vorn ist unserer Zentralstadion. Seine Flche betrgt 18 Heklar. Hier sind Sitzpltze fr 16 Tausend Zuschauer vorhanden. Im Sportkomplex gibt es auch ein Schwimmbad, mehrere Trainengsfelder, vier Tennispltze, sechs Volleyball und Knuttelspiel - (Gorodki)pltze. In Tscheboksary gibt es auch eine Schule der olympischen Reserve fr junge Sportler. Unsere Sportler haben grosse Leistungen in verschiedenen Sportarten errngen, besonders in Leichtathletik, Boxen, Ringen.

In Tschuvaschien gibt es auch Olympische Sieger. Bekannt sind die Namen von Jardy, Sokolow, Soldatowa Alina Iwanowna, Walentina Egorowa Im Stadion treten die populre Snger und Musikanten auf. Hinter dem Zentralstadion beginnt schon der Kalininskibezirk, der dritte administrative Stadtbezirk. Das ist ein grosses Industriegebiet unserer Stadt, hier befinden sich die meisten Grossbetriebe. Sie liegen am Stadtrand.

Das Agregatenwerk produziert Ersatzteile fr landwirtsehaftliche Technik und Traktoren. Dieses Werk ist dadurch bekannt, dass es die Foeorderanlage Romaschka (Kamille) genannt, fr Augenmikrochirurgie herstellt. Der Komplex wird von dem bekannten Ophtalmologen Professor Swjatoslaw Fjedorow geleitet.

Das Textilmaschinenbauwerk - die Produktionsvereinigung Textilmasch. Sie ist durch ihre Websthle weit im Ausland bekannt. Die Erzeugnisse des Betriebs sind zahlreiche Auszeichnungen verliehen worden. Fr die Entwicklung des internationalen Handels werde die Vereinigung mit dem internationalen Preis 'Der goldene Merkur' ausgezeichnet.

Die Produktionsvereinigung, 'Werk fr industrielle Traktoren - Tscheboksary ist der groesste Betrieb der Stadt. Mit ihrem Aufbau wurde 1972 begonnen.Der erste Traktor wurde 1975 hergestellt. Traktoren werden auch ins Ausland exportiert. Sie sind fr Einsatz unter den extremalen Klimabedingungen bestimmt, z.B. in der Wste oder in der Taiga und Tundra.

Jetzt sind wir auf dem Territorium eines der grossten Betrieb - des Baumwollkombinats. Es entstand 1948 auf Grund der Baumwollspinnerei, die auf der Stadt Wyschni Wolotschok, Gebiet Kalinun whrend des Krieges hierher evakuiert worden war. Das ist das Hauptgebude des Baumwollkombinats.

Das Monument des Ruhms.

Hier sprechen wir ueber eine besondere seite in der Geschichte unseres Volkes - ueber den Grossen Vataerlaendischen Krieg. 1941-1945.

Am steilen Wolgaufer auf dem hohen gruenen Huegel brennt, das ewige Feuer. Es wurde am 9 Mai 1980 am Fusse des Monumentes des Ruhmes angezuendet, zum Andenken der im Grossen vaterlaendischen Krieg gefallenen Soldaten.

Es stellt eine Skulpturengruppe dar und ist 16,5 Meter hoch.

Sie besteht aus zwei bronzen Figuren, die die Mutter-heimat und ihren knienden Sohn versinnbildlichen.Architekten sind G. Sacharov und Bildhauer Tscherbakov.

226 Tausen Soldaten und Offiziere verteidigten unsere Heimat waehrend des Krieges. 56 Tausend sind mit Orden und Medaillen ausgezeichnet.

Auf diesem Platz vor dem Monument treffen sich jedes Jahr die Kriegsveteranen. Die jungen Eheleute kommen gleich von Standesamt hierher, um Blumen niederzulegen. Das sind unsere Traditionen.

Von hier haben wir einen schoenen Blick auf die Stadt. Hier ist der hoechste Punkt in Tscheboksary, die Hoehe betraegt etwa 90 Meter ueber den Meeresspiegel. Von hier ist gut zu sehen:

Die Altstadt, die Maria-Himmelfahrt Kirche, die Maria-Tempelgang Kathedrale, das tschuwaschische Theater.

Wolga ist hier 4 km breit und von 6 bis 16 Meter tief.

Das gegenueberliegende Ufer ist mit dichten dunklen Fichtenwaeldern bedeckt. Dort gibt es schoene Straende. Rechst in der Weite erheben sich die mehrstoeckigen Gebauede des Sanatoriums Tschuwaschija.

Die Bildergalerie.

Sehr bekannt ist Kunstmuseum , wo Ausstelungen unserer und auslaendischen Kuenstler stattfinden.

Die Christi Auferstehung Kirche ( 1758) Sie ist vor kurzenm restauriert worden. Hier werden taeglich Gottesdienste gehalten. Fuer die Restauration der Kirche sind vorwiegend die Kollekten der Staedter benutzt worden.

Vor 1917 stand unten rechts die Maria Verkuendigung Kirche. Dort koennen Sie ein staatliches Gebauede sehen. Dieses Haus wurde in den 90 Jahren des 19 Jahrhundertz fuer den Kaufmann gebaut. Nach der Revolution gehoerte es dem NKWD. Spaeter war hier das Lenin Museum untergebracht und zur Zeit die Ausstellungshalle des Heimatmuseums.

Diese Strasse ist in eine Fussgaengerzone umgewandelt.

Theaterplatz.

Vor dem Gebaude des Theaters wurde das Konstantin Ivanov Denkmal errichtet und den Platz nennt man Theaterplatz.

Die Fassade des Gebaudes ist im altgriechischen Stil gestaltet. Dieses Theater ist am populaersten in der Republik. Hier werden die Schauspiele in der tschuwaschischen Sprache mit der Uebersetzung ins Russiche aufgefuehrt.Viele hervorragende tschuwaschische Schauspieler traten auf dieser Buehne auf, darunter der Volkskuenstler Urgalkin und Alexejew.Von heute ist Vera Kusmina vorgesetzt.

Nun naehern wir uns einem interessantes Holzdenkmal dass mit der Geschichte der Stadt verbunden ist.Das ist eine monumentaleKompositionen. Vom Bildhauer Madurow und dem baumeister Nowsojew.Die Kompositionen heisst ,,Ausszug der tshuwaschischen Delegation nach Moskau mit der Bittschrift um den freiwilligen Anschluss an den Moskauer Staat'

Jetzt fahren wir zum Ausgangspunkt unserer Stadtrundfahrt.und zum Schluss moechte ich ein paar Worte ueber die tschuwaschische Sprache sagen.es besteht eine interessante Version des Entstehens des tschuwaschischen Volkes .Es sei infolge der vielfaeltiger Vermischung der verschiedenen Staemme enstanden, denn unter den Tschuwaschen gibt es Menschen verschiedenster Gesichtstype (Tuerkischer,europaeischerTyp) aus die tschuwaschische Sprache die Sprache Tuerkstaemme assimilierten.

Die Anzahl der Tschuwaschen betraegt insgesammt mehr als 2 Mio.

NOVOTSCVHEBOKSARSK

Nicht weit von der Hauptstadt Tschuwaschien liegt eine Stad Novotscheboksarsk. Lies bitte die kurze Information darueber und beantworte Fragen nach dem Text.

 

Die Stadt Novotscheboksarsk wurde im November 1960 gegründet.

Sie hat eine sehr günstige geografische Lage, an der Wolga Fluß liegend.

Neben der Haptstadt von Republik Tschuwaschien - Tscheboksary.

Die Stadt wurde als Sputnik Stadt damals gegründet und heute ist das schon

großes Industrie- und Kulturzentrum der Repblik.

Die Einwohnerzahl ist  mehr als 125 Tausend.

Fast 75 Tausend sind arbeitsfähige Menschen .

Das Territorium - 42,7 kq.km

Im Durchschnitt sind die Einwohner im Alter etwa 29 Jahre alt.

Damals wurde hier ein grosses chemisches Werk aufgebaut und daneben wurde

auch die Stadt gewachsen.

Ein paar Daten aus der Geschichte:

Jahr 1960  - erste Bausteine des Fundaments für das erste Wohnhaus.

20 Dörfer wurden damals als Bestandteil der Sputnikstadt.

An der Aufbau der Stadt arbeiteten die Leute mehr als 50 Nationalitäten.

Jahr 1965    - wurde erste Bürgermeister gewählt. Das war Grigori Babakin,

der während seiner Tätigkeit auf dem Posten sehr viel für die Stadt geleistet hatte.

Als erster wurde er im 1997 mit dem Titel ' Der verdienter Bürger der Stadt Novotscheboksarsk.

Jahr 1968 -Anfang der Wasserkraftwerkbau.

29 Oktober 1983 wurde der 100 Tausende Einwohner geboren.

September 1992 die Stadt besuchte President der Russischen Föderation Boris

Jelzin

November 1995 Novotscheboksarsk feierte das Jubileum - 35 Jahre alt.

 

Das ist das Wappen der Stadt.

Das Kulturleben der Stadt.

Die Stadt ist berühmt in der Republik durch ihr vielfältiges Kulturprogramm und Talente in allen Kunstarten. In der Stadt gibt es ein zahlrecher Angebot der Arbeitsgemeinschaften und Aktivitäten. Hier wird viel Wert auf die Entwicklung

der nationaler Kultur, Unterstützung der jungen Künstlern und Kollektiven gelegt.

So ein Zentrum heißt 'Chimprom', wo mehr als 800 Leuten ihre Freizeit mit Interesse gestalten können. ( Schauen sie sich bitte ein paar Beispiele dazu an)

Viele haben einen Titel der Volkskollektiven verdient.

Wie  zb das Volksensemble SARNAI, das vom verdienten Künstler der tschuwaschischen Republik Nikolai Erivanov geleitet wird .Sein Ensemble,

( hier ist das Bild) spielt alte traditionelle Musik der Tschuwaschen, wird überall

aufgetreten und von allen beliebt. Der Leiter hat inzwischen mehr als 20 alte Musikinstrumente wiederherrgerichtet.

 

 

 

Novotscheboksarsk selbst war immer grün und gemütlich und die Einwohner sind sehr stolz auf ihre Stadt.

Diese Kirche wurde vom Geldern der Einwohner

der Stadt gebaut und freut uns schon mit seinem mächtigen Baustil und Dienst an den christlichen Feiertagen etwa 5 Jahre.

Junge Stadt hat ihr reges Leben mit Plänen, nähert sich sein 40 Jähriges Jubileum und die Einwohner blicken hoffnugsvoll in die Zukunft der Stadtentwicklung.

 

 

 

 

 

14 Tage  in Deutschland

Es ist sehr interessant mit eigenen Augen das zu sehen, was im Deutschunterricht besprochen wird. Die Gruppe von Schueler  war 2 Wochen in Deutschschland und eine Schuelerin  erzaehlt ueber ihre Eindruecke und Erlebnisse in Niederbayern.

1.      Bevor du den Text liest, uebrleg mal, welche Sehenwuerdigkeiten du besichtigen wuerdest, wenn du nach  Bayern mit einer Gruppe in den Sommerferien  reist. Fange bitte so an:

2.     

1.      Wenn ich nach Deutschland gereist waere, haette ich :besucht

( Marienplatz, Olympiastadion, Koenigsplatz und Ludwigschloesser:.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 


3.       

 

 

 

14 Tage in Deutschland

Alles begann schon 1993. Nadeshda Olegovna Platonova, eine Deutschlehrerin an unserer Schule,knupfte Kontakt mit einem deutschen Kollegen, Herrn Josef Regnat, einem Russischlehrer an einem bayerischen Gymnasium. Im Sommer 1995 besuchte er unsere Schule , worauf Schuler unserer Schule Briefe nach Deutschland schickten, in denen sie uber sich erzahlten. Daraufhin wurden 10 Schuler aus 10 verschiedenen Klassen fur eine Fahrt nach Deutschland ausgewahlt, unter ihnen auch ich. Ein ganzes Jahr lang bereiteten wir uns auf die Fahrt vor. Und endlich kam der langersehnte Tag der Abfahrt.

           Ksenija, steig schnell ein, du schaffst es sonst nicht mehr-Mama fasste mich am Hemdsarmel und zog mich zum Bus. Alle winkten, und wir setzten uns in Bewegung. Wir lebten auf, wir lachten. Wir fahren nach Deutschland ! Hurra !

Und schon waren wir am Flughafen 'Scheremetjevo-2' angelangt. Wir wunschten uns einen angenehmen Flug mit 'Aeroflot' . Wolken-Wolken, Walder, Flusse... oh!

Und was war das? Offensichtlich hatte die geschickte Handarbeiterin die Erde mit einem Stuck Leinen vertauscht und gerade Stoffstucke herausgeschnitten und sie nicht dorthin geklebt, wo es notig gewesen ware. Das war Bayern.

Verschiedenfarbige, rechteckige Felder, aneinander gelehnt, hier und dort tauchten Dacher mit roten Ziegeln auf, nur die unregelmassig geformten Flusschen und Seen passten nicht in diese Idylle. Eine weiche Landung-wir waren in Munchen.

Nach einer Stunde Autofahrt durch bayerische Felder gelangten wir in die Stadt Deggendorf. Deutsche Strasschen, deutsche Hauschen, deutsche Gesichter. A-a-a-o-o!

Soll ich wirklich ganze zwei Wochen hier zur Schule gehen?

 

Ins Johann-Amos-Comenius-Gymnasium?

Das soll doch wohl kein Scherz sein. Das Gymnasium ist in zwei Bereiche aufgeteilt in einen mathematisch-naturwissenschaftlichen und einen sprachlichen. So, und wer ist das hier? Ksjuscha, darf ich vorstellen, das ist Frau Sandmann, deine deutsche Gastmutter, sagte die Koordinatorin des Schuleraustausches. Es freut mich,-seltsam,dass meine Knie weich werden. Vielleicht sind es die 27 Stunden ohne Schlaf, vielleicht ist mir die ungewohnte frische Luft in Deggendorf zu Kopf gestiegen. Und da ist mein neuer deutscher Freund Florian. Ist das Ihr Auto? Ist das etwa ein Jaguar ? Eine halbe Stunde Autofahrt bis zu ihnen nach Hause nach Rammersberg und zwei Wochen lang kein Wort Russisch. Merkwurdig, dass ihr hier zweietagige Hauser habt. Bei uns sind funf Stockwerke an der Tagesordnung. Die Familie Sandmann, wo ich nun zwei Wochen wohnen soll, wohnt schon funf Jahre in diesem Haus. Bernd Sandmann, Vater und Familienoberhaupt steht aus wie ein waschechter Bayer! Er hat einen Bierbauch, ist stammig und kraftig. Er ist Arzt von Beruf und hat eine Privatpraxis. In seiner Freizeit halt er sich in der Kuche auf und repariert elektrische Haushaltsgerate.

Gisela Sandmann, die Mutter, ist von Beruf Zahnarztin. Die Familie hat funf Kinder. Wie Frau Sandmann mir sagte, sind so viele Kinder fur eine deutsche Familie vollig untypisch. Nun, aber eine Schule gibt es in Rammersberg nicht, und darum fahren die Kinder jeden Tag mit dem Schulbus oder auch mit dem Fahrrad ins nachste Stadtchen, das nicht weit entfernt ist. Es kommt auch vor, dass die Mutter sie zur Schule fahrt. Wenn Florian nicht in der Schule ist, hat er genug zu tun . Er fahrt mit dem Mofa durch die Felder , spielt Computerspiele oder geht schwimmen-oder er fahrt zu Freunden. Ein Paar Kilometer auf dem Mofa ist eine Kleinigkeit. Diese Idee setzen wir dann auch in die Tat um. Zuerst fahren wir zu Bergers, seinen Bekannten. Diese Familie besteht aus vier Personen. Vater, Mutter und zwei Sohnen. Woher kommst Du? will Frau Berger wissen. Sie druckt mir den Atlas in die Hand, die Karte uberfliegend suche ich Tscheboksary! Hurra! Ich wundere mich selbst, dass ich es gefunden habe. Wir fahren weiter zu Koslins. Uber was sprechen die? Ich verstehe uberhaupt nichts. Bayern-das ist ein eigenstandiges Land in Deutschland. Es hat den Status eines Freistaates. Die Einwohner dieses Landes wollen, dass sich das Land von den anderen 16 Bundeslandern absondert. Eine unerwartete Frage in Hochdeutsch reisst mich aus meinen Gedanken: Ksenija, habt ihr zu Hause einen Fernseher? . Schallendes Gelachter, irgendeine Stimme sagt: Na, Du stellst Fragen. Das ist doch egal. Genauso interessant ist die Frage ,ob Du Schuhe hast. Aber ich habe mich zu fruh gefreut. Der neugierige Matthias will noch etwas erfahren. Und Telephon? Nein. Und ein Auto? Auch nicht. Ja, weiter sollte man besser nicht fragen. Eine weise Entscheidung. Der erste Tag im Gymnasium. So viele Menschen! 1200 Kinder gehen hier zur Schule. Zwei Stunden das gleiche Fach dann 15 Minuten fur alles, zum Essen und zum Ausruhen und noch ein Paar Stunden.

Es ist verbluffend, wie man sich einfach hier fur die Schule anzieht. Die Lieblingskleidung sind Jeans. Eine weitere Besonderheit war fur uns, dass am Eingang jeder Klasse ein Kruzifix hangt und dass vor Beginn des taglichen Unterrichts ein Gebet gesprochen wird.

Die meiste Zeit befinden sich die Schuler in ein und derselben Klasse, nur manchmal wechseln sie den Raum. Und was die Disziplin wahrend des Uhterrichts angeht, so ist sie nicht gerade streng. Schlafen wahrend der Stunde oder Papierflieger fliegen lassen sind an der Tagesordnung. Die wohlwollende Einstellung der Lehrer gegenuber den Schulern hat uns sehr gefallen. In diesem Gymnasium sind sie eher Freunde als Vorgesetzte und Untergegebene. Auch uns haben sie nicht ubergangen. Viele haben sich fur die Situation an russischen Schulen und fur unser Land interessiert. Fur den 10. Juli ist ein Ausflug nach Munchen geplant. Es regnete zwar, aber trotzdem machten wir uns durchnasst und frierend auf den Weg zum Sitz der Landesregierung, der ubrigens Maximilianeum heisst. Es wurde 1857 unter Konig Maximilian der Zweite von Bayern erbaut. Er wollte unter dem Dach dieses Hauses die begabtesten Leute seines Landes versammeln, um ihnen eine gute Ausbildung zu ermoglichen. Hier sollte nach seinen Vorstellungen auch ein Museum entstehen. Aus diesem Grunde befahl der Monarch, dreissig Leinwande beschriften zu lassen, die die wichtigsten Abschnitte der Geschichte der Region beschreiben. Er bestellte ausserdem 25 Marmorbusten der bekanntesten historischen Personlichkeiten.Vier Bilder und zwolf Busten sind davon noch heute erhalten. Junge Knstler Bauerns leben in diesem Gebude, sie studieren in verschiedenen Instituten und erhalten ein Stipendium des Fonds 'Maximilian'. Die Landesregierung hat seit dem Jahre 1949 einen Teil des Gebudes gepachtet.

Wir beneiden den Stipendiaten, im Guten versteht sich und machen uns auf den Weg zum Treffen mit den Landestagsabgeordneten aus Deggendorf: Hans Wallner, Hermann Josef Hidermaier und Emma Keller, die sehr freundlich zu uns waren und alle unsere Fragen beantworteten. Sie sagten, da sie dort oben(das Treffen fand in einem gemtlichen Keller statt) hart arbeiten mten und da eine Stunde mit uns fr sie wie ein Geschenk sei. Wir machten ein Erinnerungsfoto und machten uns nach dem Mittagessen auf dem Weg zur Exkursion durch Mnchen, das 1000km von Deggendorf entfernt ist.

Es regnete immer noch und so besichtigten wir die Sehenswrdigkeiten der bayerischen Hauptstadt unteren Regenschirmen. Aber der Regen strte uns nicht und den Erluterungen Herrn Regnats folgend (als deutscher Koordinator der Reise) gelangten wir zum berhmten Rathaus mit Glockenspiel.

Ja, es war gar nicht so einfach den 85m hohen Turm mit einem Blick zu erfassen. Um eine schne Aussicht auf Mnchen zu haben, gingen wird die 303 fast vertikalen Stufen des St. Petrus-Turms hinauf. Und es hatte sich gelohnt. Von so einer Hhe aus erscheint alles Wie Spielzeug- und die Menschen sehen aus wie Ameisen.

Auf den Berg in Galopp und kopfber wieder herunter. Unsere Gruppe schenkte diesem Rat Gehr.Die neuen Eindrcke gemeinsam mit dem Regen in sich einsaugend, bummelten wir durch diese wunderschne Stadt, die drittgrte in Deutschland. Mnchen ist eine Stadt mit unzhligen Schulen und Hochschulen, Theatern und Ausstellungen, sie ist ein wichtiges wirtschaftliches und kulturelles Zentrum.

Jede Stadt in Bayern hat ihre jahrhundertalte Geschichte. Auch Deggendorf, wo sich das Johann-Amos-Comenius-Gymnasium befindet, bildet da keine Ausnahme. Die erste Erwhrung Deggendorfs fllt in das Jahr 1002. Wahrscheinlich kennt jeder Deggendorfer die Legende ber seine Stadt: Einmal fielen die Truppen Ottokars in Deggendorf ein. Sie belagerten die Stadt. Als die Einwohner der Stadt nur noch sehr wenig Lebensmittel hatten, begannen sie, Kndel zu machen-das Nationalgericht der Bayern. Ihre Herstellung ist sehr einfach: die Zutaten werden durch den Fleischwolf gedreht, zu Bllchen geformt und gekocht. Und die Einwohner der Stadt trugen nun die verbliebenen Essensvorrte zusammen unr bereiteten die Kndel zu. Da sah die Frau des Brgermeisters aus dem Fenster ihres Hauses, das sich direkt an der Stadtmauer befand, wie sich ein feindlicher Spion in die Stadt schlich. Die aufgebrachte Dame zielte den heien Kndel genau in das Gesicht des Feindes. Die brave Verteidigerin verfehlte ihr Ziel nicht. Der Feind mute zu seinen Leuten zurckkehren, wo er Ottokar berichtete, da in der Stadt noch so viele Vorrte seien, da die Menschen einfach damit um sich schmissen. Ottokar lie von der Stadt ab. An diese Legende erinnert ein Denkmal fr die Retterin der Stadt. Es besteht aus einer Skulptur der Frau , die in ihrer linken Hand eine groe Schssel mit Kndel hlt und in der drohend erhobenen rechten, dasjenige Gescho, mit dessen Hilfe die Stadt gerettet wurde.

Das Wochnende verbrachte jeder aus unserer Gruppe in seiner Familie und unternahm Ausflge in die benachbarten Stdte. Ich fuhr mit der Familie Sandmann nach Straubing. Sie erlaubten mir ,mich alleine in der Stadt umzusehen. Wie ich erfur, wurde die Stadt im Jahre 848 gegrndet! Heute hat die Stadt 41000 Einwohner. Die unzhligen usserefassaden erschlugen mich geradezu mit ihrer Grazisitt. Auf der Hauptstrae war so etwas wie ein Fest. Ein Orchester spielte, Kunsthandwerker verkauften alle mglichen Dinge. Geflochtene Krbe, Gegenstnde aus Holz und Keramik.

Unsere Gruppe hatte auerdem Gelegenheit, die alte Stadt Regensburg zu besuchen, die Hauptstadt der Oberen Pfalz. Die lange Stadtfhrung und die Dampfschiffahrt auf der Donau waren uns berhaupt nicht langweilig. Zugegeben, auf dem Thron des deutschen Keisers zu sitzen ist schon nicht schlecht, aber der Schauer, den man beim Anblick der Folterkammer versprt, ist einfach phantastisch. Auerdem besichtigten wir das Haus eines reichen Stadtbewohners, dessen Knochen schon lange im Grabe ruhen. Interessant, da alle Huser in der Stadt einen Turm haben.Wenn jemand Schulden hatte, dann wurde die oberste Etage des Turmes entfernt. Wenn er die damals teueren Steine des Hauses verkaufte, konnte er seine finanzielle Situation wieder verbessern. Und auf jeden Fall erfuhren alle, dass er bankrott war.

Wenn sich seine Verhaltnisse besserten, so stockte er den Turm wieder um eine Etage auf.Auf diese Weise wussten alle, dass bei ihm wieder alles in Ordnung war. Je hoher der Turm, desto reicher ist sein Besitzer.

Meine Aufmerksamkeit galten ausserdem den grossen, angeschlagenen Steine, die sich an den Hauserecken befanden. Es war wohl nicht leicht, mit einem Fuhrwerk durch die engen Gassen der Stadt zu fahren. In den Kurven stiess das Fuhrwerk notwendigerweise an den Hauserecken an. Und wenn es diese Steine nicht gegeben hatte, was ware dann mit den armen Hausern passiert-eine schreckliche Vorstellung.

Wir besichtigten auch die alten Gasschen Regensburgs. Wie dunkel sie sind! Und die obere Etage uberragt die untere immer um ein Stuck nach vorne heraus. Und solche Hauser gibt es auch mit drei oder vier Etagen. Was sich die Leute nicht alles einfallen lassen, um nicht fur das Baugrundstuck zu bezahlen zu mussen!

Uber die Strasse verlief eine Rinne, die heute nit Steinen abgedeckt ist. In ihr flossen die Abwasser, die von den Einwohnern einfach auf die Strasse gekippt wurden. Wenn es lange keinen erlosenden Regen gegeben hatte, der die Strasse reinigte, so trieb man Schwein dorthin. Die hungrigen Grunzer reinigten die Strassen. Auf dem Programm unseres Deutschlandaufenthaltes stand auch der BMW-Betrieb in Dingolfing. Nachdem wir uns mit dem neuesten BMW-Modell ablichten liessen und spezielle Kopfhorer aufgesetzt haben, mit denen wir der Stimme des Ubersetzers folgen konnten, begannen wir mit der Besichtigung des Betriebs, dessen Gelande 1,6 Millionen Quadratmeter umfasst. Wir verfolgten den Weg des Autos von der Anfertigung der Einzelteile bis zum Punkt, wo das fertige Auto vom Fliessband rollt. Ein Arbeiter bedient vier Maschinen. Im Presswerk ist ein solcher Larm, dass man ohne Kopfhorer nicht hineingehen kann. Die Stanzen gehen mit einer solchen Wucht aufs Metall, dass der Asphalt davon zittert. Jeden Tag laufen von den Fliessbandern des Betriebs um die 1000 BMW der 5er, 7er und 8er Reihe. Wir betrachteten einen Modellwagen und vielleicht kaufen wir in dreissig Jahren so ein Auto.

Es war eine unvergessliche Reise. Der Eindruck bleibt furs ganze Leben. Im nachsten Sommer erwarten wir unsere deutschen Freunde. Wir werden uns darum bemuhen, dass sie, so wie wir, eine Menge wertvoller Eindrucke mit nach Hause nehmen.

Ksenija Petrova

 

Und hier ist eine Geschichte von einem Maedchen, namens Sophie, dass ueber ihr Tag erzaehlt.

Merke bitte dir die Anglizismen und Amerikanismen, die sie hier verwendet und sag,

Koennte man anders sagen. Schreibe bitte alle Anglizismen aus und erklaere auf Deutsch, was das ist und woguer das verwendet.

 

 

Heute stand ich schon früh auf,weil ich mich mit dem Zug in die Stadt fahren wollte. Ich war noch so müde,dass ich promt über meinen zu langen PYJAMA stolperte mir das Knie am SOFA anstiess.

Daraufhin machte ich mir erstmal Frühstück. Während ich meine CORNFLAKES aß, kam meine Schwester herein und machte sich eine TOAST.Nach dem Frühstück ging ich ins Bad, um mich zu duschen.Ich musste kurz nach dem SHAMPOO suchen, und das DUSCHGEL war auch fast leer. Naja, egal. Nachdem ich mich mit BODYLOTION eingecremt hatte,schminkte ich meine Augen mit EYELINER und besprühte meine Frisur mit HAARSPRAY. Schnell schlüpfte ich in JEANS, T-SHIRTund PULLOVER . So GESTYLED ging ich  zum Bahnhof. Ich war nämlich mit meiner Freundin im INTERNETCAFE

verabrtedet. Nachdem ich mein TICKET gelöst hatte,setzte ich mich,holte meine COMICS raus und schaltete den WALKMAN ein. Damit die Fahrt nicht so langweilig werden würde,hatte ich meine LIBLINGSSONGS von CD auf Kassette überspielt. Ich bin ein FAN von HEAVY METAL( die BANDS haben inmmer so süße LEADSÄGER) und ROCK

AND ROLL, obwohl diese Musik total OUT ist. Im Zug sah ich ein paar COOLE Typen, die aussahen,als würden sie jeden Tag zum BODYBUILDUNG ins FITNESSSTUDIO gehen; sie rochen fürchterlich nach AFTERSHAVE. Sie halfen einer Frau ,einen BUGGY mit einem schlafenden BABY darin in den Zug zu heben. Im INTERNETCAFE

erzählte meine Freundin begeistert von einem PUNKER, der ihr

E- MAILS schrieb.

Sie schlürfte genüsslich an einem MILCHSHAKE und knabberte einen SNACK. Aber ich hatte Hunger , also bestellte ich mir eine COKE und einen HAMBURGER, obwohl ich sonst nicht so auf FASTFOOD stehe. Anschließend lud uch sie ins Kino ein. Das konnte ich mir leisten, weil ich am Abend öfter mal als BABYSITTER JOBBE. Wir sahen uns eine ACTIONFILM an, der natürlich ein HAPPYEND hatte und futterten

POPCORN. Eigentlich wollte ich noch in die DISCO, wo eine SINGLEPARTY stattfand.

Aber meine Freundin hatte schon ein DATE mit zwei süßen BOYS arrangiert. Also begleitete ich sie in eine PUB und wir nahmen eine LoNGDRINK an der BAR.

Abends war ich dann so müde, daß ich nur noch schnell mein MAKE UP entfernte, meinen TEDDY schnappte und sofort ins Bett fiel.

 

 Wort aus dem Englischen

Definition Deutsch

Zb Babbysitterjob

Das ist ein Maedchen oder Junge, das ( der) auf das Kinder(er) in einer Familie

Passt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Lies bitte die volgende Liste der lebenswerten. Diese  Liste wurde von den deutschen Schuelern zusammengestellt. In der Tabelle daneben bitten wir dich mal ueberlegen, was fuer dich so im Leben wichtig. Sammelt bitte eure Meinungen in der Gruppe, nachdem ihre Liste

Fertig ist.

Unsere Lebenswertliste

        das Leben, wie es ist

        verliebt sein

        dass der Frühling bald kommt

        ein sonniger Tag und Sommerferienreisen

        Schwimmen in einem grünblauen Meer und sich sonnen

        alle Feiertage

        Feste feiern

        vor Lachen fast ersticken

        Musik hören

        ins Kino gehen

        Blumen und Tiere

        Eis oder Süssigkeiten essen

        Freunde/Freundinnen haben

        überrascht werden

        Wolfgang Amadeus Mozart

        Wahlmöglichkeiten haben

        sich frei fühlen

        meine wunderbare Familie

        Fussball spielen und Ronaldo und Ajax Amsterdam

        ein gutes Buch lesen

        eine Woche ohne Klassenarbeiten

        Schulabschlussfeier

        schlafen

 

 

 

Naechste Aufgabe fuer dich . Beantworte bitte diese Fragen .

FRAGEBOGEN

1. Deine Lieblingsbeschaftigung.

2. Wo mochtest du gerne leben?

3. Was wunschst du dir am meisten?

4. Was verabscheust du am meisten?

5. Was ist fur dich 'Gluck'?

6. Was ware fur dich das grosste Ungluck?

7. Welches ist dein Lieblingsbuch?

8. Welches Film oder Fernsehehelder hast du?

9. Dein Lieblingsmusiker?

10. Dein Lieblingssportlar?

11. Wer oder was wurdest du gerne sein?

12. Wen bewunderst du am meisten?

13. Welche Eigenschaften schatzst du am meisten bei deinem Freund?

14. Dein Hauptcharakterzug.

15. Dein grosstes Fehler.

16. Welche Eigenschaften schatzst du am meisten bei einem Jungen/Madchen?

17. Dein Traumberuf.

18. Was wurdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?

19. Dein Lieblingtier.

20. Dein Lieblingsessen.

21. Deine Lieblingskleidung.

22. Welches ist dein Lieblingsfach?

23. Was wurdest du mit ein Million Mark (D/M) machen?

 

 

 

Lies bitte eine Frage aus einem Brief einer deutschen Schuelerin und probiere bitte zu erklaeren, welche Veraenderungen in unserer Republik auch in 10 Jahren waren. Vielleicht kannst duc auch einen Antwort schreiben.

Fange bitte so an,

Liebe Katrin,

In dem letzten Brief hast du mich gefragt, ob:.

 

 

 

 

Hallo S. !

Im Unterricht haben wir gelesen, da sich zur Zeit in Ruland sehr viele Vernderungen abspielen. Kannst Du uns erklren, um welche Art von Vernderungen es dabei geht? Wie erlebst Du diese Vernderungen? Wir haben weiterhin gelesen, da die Jugend arbeitet, um Geld zu verdienen. Sie bentigen Geld fr Jeans und Zigaretten.  Meiner Meinung nach ist es nicht gut, wenn Jugendliche gleichzeitig arbeiten (im Text warteten sie an Ampeln auf die Autos, um sie zu waschen oder sie verkauften Zeitungen bzw. Souvenire) und zur Schule gehen. Die Jugendlichen bentigen gute Noten, aber sie haben keine Zeit, um die Hausaufgaben zu machen.

Ich mchte wissen, was Du darber denkst? Arbeitest Du auch, um Geld zu verdienen?  Wenn Du Geld verdienst, wozu brauchst Du es?

Ich warte auf Deine Antwort.

Bis bald.

 

 

Hast du wirklich einen Breif geschrieben. Und hier schlagen wir vor, die Antwort von unserer Schuelerin aus Tschuwaschien.

Sie heisst Xenja.

Hallo Katrin!

Alles ist immer und berall in Bewegung, weshalb Vernderungen unvermeidlich sind. Einige wesentliche Vernderungen sind wirklich strker sprbar. Leute bemerken natrlich die Vernderungen sozialer und wirtschaftlicher Art. Was den vorliegenden Lehrbuchtext angeht, so mu gesagt werden, da frher Jugendliche nicht auf die Strae gingen, um Autos zu waschen. Die Ideologie des 'vollkommenen Menschen' wurde von den Windeln an in den Kopf gehmmert. Bis in unsere Gegenwart knnen die Leute der lteren Generation, beispielsweise unsere Grovter und Groeltern, es sich nicht erlauben auf den Markt zu gehen und irgendetwas zu verkaufen, wenn es kein Geld gibt. In der Vergangenheit nannte man diese Leute verchtlich 'torgash' oder 'farcovscik'[=pejorative Ausdrcke fr Hndler]. Es geht schon nicht mehr um das Waschen von Autos. Unsere und sptere Generationen bewerten das schon vllig anders. Leider bentigen nicht alle Kinder, die Autos waschen, das Geld fr Jeanshosen und fr Zigaretten. Sie tuen diese  Arbeit oft deshalb, weil die Mittel oft nicht einmal fr das Ntigste ausreichen. Bei uns in der Stadt hat das noch nicht grere Ausmae angenommen, aber das heit nicht, da es nicht vorkommt. Ich bin einverstanden mit Dir, K., da es nicht gut ist, wenn ein Kind gleichzeitig lernt und arbeitet. Aber ist es vielleicht gut, wenn die Eltern mehrere Monate lang keinen Lohn mehr bekommen, wenn die Produktion stehen bleibt, wenn fast die gesamte Belegschaft entlassen wird. Das Wichtigste ist heute das berleben. Jeder macht das auf seine Weise. Ich freue mich fr die Kinder, wenn sie das Geld nur fr Jeanshosen brauchen und nicht fr Brot. ber die Zukunft nachzudenken, ist schon ihr eigenes Problem. Vielen reicht die Zeit auch dann nicht, wenn sie nicht arbeiten mssen. Ich sehe hier nichts ungewhnliches. Ich arbeite noch  nicht, um Geld zu verdienen. Ich bentige Geld nicht sehr dringend. Ich habe alles Notwendige, und das brige, so glaube ich, kommt mit der Zeit.

Es wre mir lieber, K. wenn in Deinen Briefen Deine Individualitt strker zum Ausdruck kme. Deshalb bitte ich Dich, da Du, wenn Du nur Fragen stellst, auch selbst Deine Meinung dazu sagst.

Als Ziel  dieses Projektes sehe ich den Gedanken- und Erlebnisaustausch von Jugendlichen der einzelnen Lnder. Sag mir bitte in Deinem nchsten Brief, was Du selbst ber diesen Text denkst und stell? bitte Fragen, die Dich interessieren.

Bis bald !

X.

 

Feste und Braeuche

Weisst du dass in Deutschland feiert man den Muttertag nicht am 8 maery wie bei uns, nicht? Dann lies bitte diese Information und dann berichte deiner  Nachbarin ueber den Muttertag, bei uns, in Tschuwaschien.

Muttertag in Deutschland

Etwas aus der Geschichte...

So ist es in Deutschland...

/nach Hermine Konig/

 

Der Mai ist ein richtiger Muttermonat. Wir verehren nicht nur

Maria,  die  Mutter  Jesu.  Wir  feiern  auch  unsere Mutter,

namlich  am  zweiten  Sonntag  im  Mai:  dann  ist Muttertag.

Vergessen  kann  das  eigentlich  niemand.  Alle Schaufenster

weisen uns darauf hin.

WeiBt  du  eigentlich,  woher  der  Muttertag kommt? Du wirst

stauen. Schon vor 300  Jahren gab es einen  Muttertag, zuerst

in  England,  dann  spater  auch  in Amerika. Hier lebte eine

Frau, die  Anna Jarvis  hieB und  in Philadelphia  wohnte.Sie

schlug vor, einen Muttertag zu feiern. Die so wichtige Arbeit

der  Mutter   sollte  mehr   geachtet  werden.   Wenn  jemand

Schreiner, Apotheker  oder Arztin  ist, dann  wird seine oder

ihre  Arbeit  als  wichtig  anerkannt.  Er wird ja auch dafur

bezahlt. Aber der  Beruf, Mutter zu  sein und die  Arbeit fur

ihre  Familie  zu   tun,  wurde  meist   nicht  ernst   genug

genommen.Darauf  sollte  der  Muttertag  hinweisen.  Es wurde

sogar  eine  internationale  Muttergesellschaft gegrundet. In

immer  mehr  Landern  wurde  in  der  nachfolgenden  Zeit der

Muttertag  gefeiert,   seit  1922   auch    in   Deutschland.

Was geschieht nun meistens  am Muttertag? Die Mutter  bekommt

in vielen Familien das Fruhstuck ans Bett gebracht, oder  der

Vater  und  die  Kinder  haben  den  Frustucktisch   festlich

gedeckt. Die Kinder schenken  vielleicht ein Bild, sagen  ein

    Gedicht  auf  und  bemuhen  sich  den  Tag  uber,   besonders

    aufmerksam   zu   sein.   Der   Vater   schenkt   auch  einen

wunderschonen  BlumenstrauB  und  ladt  die Familie zum Essen

ein, damit die mutter  nicht kochen muB.Vielleicht macht  die

Familie einen Ausflug.

 

Die ausgewahlten Gedichte

                    ZUM  MUTTERTAG

 

             Von allen Muttern auf der Welt

             ist keine, die mir so gefallt,

             wie meine Mutter, wenn sie lacht,

             mich ansieht, mir die Tur aufmacht.

 

            Auch wenn sie aus dem Fenster winkt,

            und mit mir rodelt, mit mir singt,

            und nachts in Ruhe bei mir sitzt,

            wenn,s drauBen wettert, donnert, blitzt.

 

           Und wenn sie sich mit mir versohnt,

           und wenn ich krank bin, mich verwohnt-

           ja, was sie uberhaupt auch tut,

           ich mag sie immer, bin ihr gut.

                             Rosemarie Neie

                                * * *

                 Liebe Mutter, im Gedicht

                  will ich es dir sagen:

                  Brav und artig war ich nicht

                  An so manchen Tagen.

 

                  Aber bessern willich mich!

                   Und zum Muttertage

                  sollst du wissen, daB ich dich

                  herzlich gerne habe.

                              * * *

                  WeiB und grun ist mein StrauB,

                  hubsch bescheiden sieht er aus.

                  Frisch vom Wald kommt er herein.

                  Rieche nur, er duftet fein.

                  Nimm! Vom Fruhling ist,s ein Stuck.

                  Ich wunsche dir, Mutti, lauter Gluck!

                               * * *

                         Bin ich froh,

                         geh ich zu ihr,

                         und sie freut sich auch mit mir.

                         Geht,s mir schlecht,

                         geh ich zu ihr,

                         und sie hilft in allem mir.

                               * * *

                       AN DIE MUTTER ZUM MUTTERTAG

 

                          Bruno Horst Bull

 

                   Der erste wunscht dir Gut und Geld.

                   Der zweite, daB man zu dir halt.

                   Der dritte, daB du Freude hast,

                   und manchmal einen lieben Gast.

 

                   Der vierte wunscht dir sehr viel Gluck

                   und niemals Not und MiBgeschick.

                   Der funfte wunscht gesunden Mut.

                   Das, meint er, war das hochste Gut.

                   Der sechste spricht: Bleib stets gesund,

                   dann wird schon alles richtig laufen,

                   Ich wunsche dir zu dieser Stund

                   vor allem einen groBen Haufen!

 

 

 

 

Ostern in Tschuwaschien heisst es Mankun

Dem uralten tschuwaschischen Kalender nach galt' Mankun' als ein

Neujahrsfest, das  im  Fruehling  um die Sonnenwende gefeiert

wurde. Das Wort' Mankun' bedeutet ' der grosse Tag'.

In einer alten tschuwaschischen Legende geht es darum, dass

seit ehe und je die Sonne und boese Geiste miteinander in

Feindschaft lebten.

Eines Tages,  als die Felder noch gut standen, verschwand die

Sonne von dem Himmel und die Erde versank in Finsterniss.

Dann kamen die tschuwaschischen Kecken? zusammen und fassten

den Entschluss, den boesen Geisten Kampf anzusagen und die

Sonne zu befreien.

Sieben Tage und Naechte kaempften sie,bevor die mutigen Helden

die Oberhand gewannen. Vorsichtig nahmen sie die entkraeftete

Sonne und legten die an den Himmel. Da lief die Sonnenmutter

herbei, nahm ihre liebe Tochter und stillte sie.

Erneut begann die Sonne  zu scheinen, heller,als  nie zuvor.

Darum heisst  es  in  der  Legende,  feierten   die   uralten

Tschuwaschen ihr Heidenfest Mankun.

Der Feiertag selbst wurde aber so angefangen. Am fruehen

Festmorgen gingen alle Dorfkinder und Alte auf Wiesen hinaus,

um die 'neue junge Sonne' zu treffen. Beim Sonnenaufgehen

ba..?ten sich die Kinder auf der Erde,um das ganze Jahr ueber

gesund zu bleiben. Die Alten beschuetteten sie dabei mit Korn

und Hopfen.Danach kehrte die ganze Gesellschaft ins Dorf

zurueck,wo sie  herzlich  mit  festlichen  Speisen  empfangen

wurden. Nach tschuwaschischen Heidenglauben  konnte das Kind,

das sich 'die  neue  Sonne'  als  erstes  ansah,  Glueck  und

Wohlstand bringen.

Viel Wert wurde darauf gelegt, wenn man als ersten Beschei..?

bekam: ein Maedchen oder einen  Jungen. Sei es das Maedchen,

sagte der Volksmund, werfen keinen? Faersen, der Junge -

Farren. Dem   ersten   Gasten   wurde   dabei   die  groesste

Aufmerksamkeit geschenkt. Am Tisch nahm er den besten Platz,

naschte am   besten   Speisen.   Kinder  sollten  sich  dabei

maueschenstill verhalten, damit das Gefluegel nicht aufhoert, Eier

auszubrueten.

So wurde eine Woche lang gefeiert.

 

 

Weihnachten

Weihnachten - warum es gefeiert wird?  So ist in Deutschland:Und bei uns?

Weihnachten ist das Fest der Geburt Jesu. Wann genau vor etwa 2.000 Jahren Jesus zur Welt kam, ist nicht bekannt. Die Feier am 25. Dezember als sein Geburtsfest ist erstmals im Jahr 354 für die Stadt Rom bezeugt. Als Tag der Wintersonnenwende war das Datum aber schon heidnisch besetzt als Fest des 'unbesiegten Sonnengottes'. Möglicherweise legten die Christen das Geburtsfest Jesu als Gegenpunkt bewußt auf diesen Termin. Zudem wurde der Tag der Wintersonnenwende auf Jesus hin gedeutet: der Erlöser als Licht für die Welt.

Weihnachten heißt soviel wie heilige und geweihte Nächte. In Jesus, dem Sohn Gottes ist nach christlichem Glauben Gott selbst ein Mensch geworden. Jesus wird verstanden als wahrer Gott und wahrer Menschen in einer Person. In seiner Menschwerdung hat sich Gott der Welt ein einer Weise mitgeteilt, wie sie überwältigender nicht sein könnte. Der Gottmensch Jesus hat sich in die Geschichte der Menschen hineinbegeben, um ihre Freuden und Leiden mitzuleben und allen wieder Hoffnung zu schenken. Darum gilt Weihnachten auch als Fest der Liebe und des Friedens.

Nach dem Bericht des Evangelisten Lukas waren es Hirten, die zuerst Nachricht von der Geburt Jesu erhielten. Ihnen verkündete ein Engel: 'Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll. Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren. Er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.'

Das Ganze soll sich in Betlehem und Umgebung zugetragen haben. In der knapp zehn Kilometer von Jerusalem entfernten Stadt steht heute dort, wo Jesus geboren sein soll, die Geburtskirche.(aus)

 

 

 

 

Ueber unser Wolga

Man sagt, dass jeder Russe in seinem Leben mindestens eine Wolgafahrt untzernehmen muesse.

Die Wolga ist tatsaechlich ein besonderer Strom. So wundert es nicht, dass sie als Symbol des

Russlands gilt. An ihren Ufern spielten sich zahlreiche fuer Russland schicksalhafte Ereignisse ab, von

Denen  hier nur  wir machen euch bekannt.

1551 wurde in Uglitsch so heisst die stadt der siebenjaehrige Zarensohn und Thronfolger Dmitri im Hof des Zarengutes mit durchgeschnittenen Kehle aufgefunden. Dieser mord hatte die Spaltung der herrschenden Elite, Volksaufstaende und Einfaelle auslaendichen Eroberer zur Folge.

Im Jahre 1613 brach Michail Romanow aus dem Ipatiewski Kloster im Gebiet Kostroma nach Moskau auf, um den Thron zu besteigen und die 300jaehrige Herrschaft der Romanow Dynastie einzuleiten.

1670 fuhren die Boote des fruchtlosen Kosaken Stepan Rasin die Wolga entlang , um die Armen

zur Auflehnung gegen die Bojaren aufzurufen.

Hier ist ein schoenes Lied ueber Wolga:

Worte. Lew Oschanin

Nachdichtung Johann Warkentin

Weise: Arkadi Ostrowski.

 

In endloser Folge

Traegt maechtig die Wolga,

Die maechtige Wolga

Die Wellen ohne Rast.

An wogenden Aehren

Vorbei bis zum Meere

Fliesst maechtig die wolga

Und ich bin sibzehn fast.

Die Mutter sagte mir: Auf Wiedersehen!

Lass es dir in der ferne wohl ergehn;

Und kehrst du wandermuede endlich heim,

Tauch deine haende in die Wolga ein.

Der erste Ruderschlag, dein erster Kuss

Sind laengst dahin, verschlungen von dem Fluss.

Doch ist mein Lebensfruehling auch vorbei,

Blieb deine  Liebe dennnoch fest und treu.

Hier ist mein heim, sind meine freunde auch,

Ist was ich liebe und zum leben bruach.

Durch sternenstille Nacht von weither klingt

Mein Lied, dass jetzt ein ander Bursche singt.

 

 

 

Zur Zeit gibt es aber viele Probleme im Umweltschutz in unserer Republik Tschuwaschien. Lies bitte die Uebersetzung aus der zeitung und sag deine Meinung darueber.

 

( aus der Zeitung 'Sovjetskaja Tschuwaschija' und übersetzt von Tanja Madjanova)

Die Wasservorräte der Tschuwaschien sind nicht  ohne Grenzen

Tschuwaschien hat ziemlich beträchliche Wasservorräte- Wolga, Sura, kleine Fluesse 350 Seen,800 Teiche und Wasserbehälter.

Aber es mangelt am Wasser im Süden und Zentralgebieten der  Republik.

Dieses Problem kann man folgendermaßem lösen:

1)       Man muß Naturschätze rationell benutzen.

2)       Man muß Ergänzungsquellen Süßwassers suchen.

3)       Den Bau der neuen Klaranlägen beschleunigen ( in den Städten Novotscheboksarsk,

Alatyr und Koslowka.

Leider, ist Wasser in Flüssen verunreinigt. Obwohl sich der Umfang der Abwässer,

die in Flüsse hinuntergeworfen werden, in den letzten Jahren verringerte, bleibt die

Menge der verunreinigenden Stoffe auf demselben Stand.

Die Bevölkerung der großen Städte wird mit  Trinkwasser aus den oberflächigen Quellen - das heißt, aus den Flüssen und Seen versorgt.

Zum Beispiel: Aus den oberflächigen Quellen wird in Tschuwaschien etwa

151 Mio Kubikmeter gebraucht. Darunter 88 Mio Kubikmeter nutzen wir für

alltägliche Arbeiten und 60 Mio. für die Fabriken und Werke,

und für landwirtschaftliche Ziele - 23 Mio. Kubikmeter.

Aber das Wasser in den Quellen entspricht nicht immer den hygienischen und sanitär-chemischen Normativen. ( Wassergüte Klasse 3 bis 6)

Um die Qualität des Trinkwassers zu verbessern, muß man vor allem die Ableitung

der Abwässer in Flüsse aufhören und moderne Klaranlagen mit modernen Technologien der Wasserreinigung einführen.

In der Republik werden folgende Wasserschutzmaßnahmen durchgeführt:

1.        Küstenschutzanlagen bei Mariinski Possad

2.        Dammbau am Fluß Oschenarka.

3.        Maßnahmen in der Verbesserung der Qulität des Trinkwassers in der Städten Novotscheboksarsk und Tscheboksary,Kanasch, Schumerlja, Jadrin..

4.         Erichtung der hydrotechischen Bauten gegen Errosion 

Bei uns in der Republik gibt es  mehr als 2350 kleinen Flüsse. Die gesammte

Länge ist 8650 km. Der längste davon ist Große Zivil -172 km und der Kleine Zivil

134 km . Die andere 83 % sind weniger als 5 km.

In den 30-50 Jahren waren hier viele Windmühlen im Betrieb ( etwa 500 ) und mehr

als 80 lokalen Wasserkraftwerke. Alles hat sich in den 60 Jahren verändert. Die Prioritäten wurden die gigantischen Wasserkraftwerke abgegeben. Das hat viele Probleme verursacht.

Zur Zeit, um die Katastrophe zu verhindern, werden einige Zielprogramme,

wie zB. 'Wolga Wiedergeburt' und 'Wasserquelle' ausgearbeitet und ins Leben

hervorgerufen. Die Kinderorganisationen und einige Initiativengruppe helfen dabei.

 

 

Das Gedicht von Jewtuschenko

 

Wir Russen alle sind erzogen

Von ihr, der Wolga. tief und rein

Sind ihre langsam-schweren Wogen,

Gewichtig wie das felsgestein.

 

Geliebt von Russland ist sie ewig.

Es sehnen sich nach ihrer Naehe

Kuban und  Dnjepr, Lena, Newa

Und Angara und Jenisej.

O dass im Grame wie im Gluecke

Ich singend so mein Dasein kuend,

Als ob auf hohem Uferruecken

Ich immer von der Wolga stuend!

 

Ich werde mich schlagen, mag versagen,

Doch zwaenge nichts mich in die Knie.

Werd Schrammen, Beulen, Wunden tragen!

Doch klagen und verzagen: nie!

 

Denn leben werd ich jugendtoll,

Werd brausen, bluehen, sturmumstiebt,

Solang es auf der Welt die Wolga,

Solang es dich, mein Russland, gibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutsch                                                              Russisch

( Diese philologische Forschung hat Tanja Koroljöwa gemacht)

Der Quelle ist das Wasser am reinsten.                             

bei Wasser und Brot sitzen                                             ()

bis ihm das Wasser in der Hose kocht                                7

Das Wasser läuft jemandem im Munde zusammen.           -

Das Wasser läuft nicht den Berg hinauf.                            

das Wasser steht jmdm bis zum Hals                                        

Der hat gut schwimmen, den man über Wasser hält.         ,

.

Der Krug geht solange zu Wasser bis er bricht.                

     

Ein grosses Schiff braucht viel Wasser.                      .     -

Ein nasser Pudel scheut das Wasser nicht.                        

.

Eine Hand wäscht die andere.                                            

Feuer verzehrt, Wasser ernährt.                                          -

 

Im großen Wassern fängt man große Fische.                     -

.

ins Wasser fallen                                                                 ()

ins Wasser.gehen                                                                

Jemandem das Wasser abgraben.                                 - (

                                                                                     -)

jmdm nicht das Wasser reichen können                            -

sich kaum noch über Wasser halten                                      

Kann kein Wässerchen trüben.                                         

mit allen Wassern gewaschen sein                                   

nahe am/ans Wasser gebaut haben                                    -

reinsten Wassers/von reinstem Wassser                           

Seine Hände in Unschuld waschen.                                  

Seitdem ist schon viel Wasser den Berg

hinuntergeflossen.                                                          

Stille Wasser sind tief.                                                   

Steigt das Wasser bis zum Halse                                    

Stehendes Wasser wird faul.                                          

Wasser auf irgendwelche Mühle leiten.                          -

Wasser hat keine Balken.                                                         .

Wasser in ein Sieb schöpfen                                          

Wasser ins Meer tragen.                                                

Wer das Wasser scheut, muß sich nicht baden.              - .

wie Feuer und Wasser sein                                            

Verwandte Seelen treffen sich zu Wasser

und zu Lande.                                                                  .

 

Finde bitte die Aequivalente.

 

 

 

 

 

Eine Legende ueber unser  Fluss Wolga

Kennst du auch andere Legende oder Sagen:

 

Wo unsere Wolga ihren Anfang nimmt:

Vor langer langer Zeit, als noch unsere Großväter auf der Welt nicht waren,

lebte eine alte Witwe mit ihrem Sohn Mischuk. Sie wohnten zusammen in einer

sehr kleinen Bauernhütte. In der Winterzeit war nur Brot und Kwas vorhanden, in der Frühling aßen die beiden nur Pilze und Beeren.

Einmal ging die Witwe in den Wald, um Pilze zu suchen. Sie suchte überall und fand keinen einzigen Pilz, alles war ergebnisslos.

'Ich kann doch nicht mit leerem Bündel aus dem Walde zurückkehren'-dachte sie.

Plötzlich sieht sie auf dem feuchten Boden einen risiegen Natter mit den gelben Hörnchen auf dem Haupt. Die Alte freute sich sehr darüber, weil man im Volksmunde

sagt: ' Wenn du einen Natter unterwegs triffst, bringt dir das Glück.'

Sie nahm diese Hörnchen und legte in ihren Bündel,machte einen Knoten drauf.

 

Als sie nach Hause zurückkehrte, erzählte sie darüber ihrem Sohn.

Schon vor der Hütte rief sie Mischuk , um ihm die freudige nachricht mitzuteilen.

'Warum bist du heute so froh,- fragte Mischuk.

' Weil wir ab heute glückliche Leute sind:'

Sie band ihren knoten vom Bündel auf und zeigte die Hörnchen von der Natter.

' Das sind keine einfache Hörnchen! Die sind verzaubert! Und wer so was hat,

-          setzte sie fort,- ab jetzt wird für immer reich.

Wenn du zB die Hörnchen in dein Geldbeutel legst, dann bleibt drin immer so viel wie es vorher war. Verstehst du?

Nach diesen Worten nahm Mischuk sein Geldbeutel und zählte das geld nach. Er hatte nur 3 rubel und eine Kopeke. Dann legte er die Hörnchen drin und machte sich auf den Weg zu dem Markt.

Am Markt ging er langsam zwischen den Ständer und fragte oft nach dem Preis,

aber was einzukaufen, entscheidete er sich nicht. Er glaubte nicht an die Zauberkraft

der Hörnchen.

Nach sehr langer Überlegung beschloß er endlich neue Stiefel zu kaufen. Solche haben nur die Burschen aus der reichen Familien getragen.

Als er seine 3 Rubel ausgab, guckte Mischok in sein Geldbeutel hinein, und - oh,

Freude!- alles Geld, was er vorher hatte, blieb unberührt.

 

Vor Freude kaufte Mischok dann Mehl und Butter und noch so viel lebensmittel, dass

er kaum das nach Heim  brachte.

Zu hause entdeckte er in seinem Geldbeutel so viel geld, wieviel er für Einkäüfe

Ausgegeben hatte.

 

Nun wurden die Witwe mit dem Sohn endlich so reich, dass  sogar ein neues Bauernhaus auf diesem Grundstück gebaut wurde.

Mischok kleidete sich ab dieser Zeit auch in den Werktagen so festlich an, wie

die Burschen aus der reichen Familien.

Die Altersgenossen nannten ihn ab jetzt ' Adel Mischok'

 

Bald faßte die Witwe den Beschluß- ihr Sohn soll heiraten.

Sie wollte unbedingt ein mädchen aus der reichen Familie haben, schließlich hatten

die beiden viel Geld für die Hochzeit.

Man staunte überall: Woher kommt das Geld her?

Über die Zauberkraft der Hörnchen durften sie aber niemandem erzählen. Sogar auch der Braut.

Dann kam die lange Winterzeit und wie immer verbrachten viele Frauen die Abende beim Spinnen. Die Schwiegertochter auch.

Aus Gier steckte die Zauberhörnchen ins Garn die Schwiegermutter. ' Sie soll mehr spinnen!'

Es vergingen schon drei Tage, aber das Garn verringerte sich nicht.

'Was ist denn das? Ich sitze mehrere Tage spinne und spinne, aber es ist immer so, wie es war.Ich werde von der Nachbarn ausgelacht, - dachte die Schwiegertochter.

Zur Zeit war auch die Schwiegermutter dabei und wollte das Ofen erwärmen.

Als sie die Küche verließ, nahm die Schwiedertochter ein Garnbündel und warf böse

Ins Ofen.

' Ich will nich ausgelacht werden!' - sagte sie,nahm ein anderes Garn und spinnte weiter.

Als die Schwiegermutter wieder kam, war sie sehr erstaunt. Im Ofen war ein riesiges Feuer, aber kein einziges Hölzchen verbrannt wurde. Sie versteht nicht, warum ist es so

Und fragt dann die Schwiegertochter:

' Hast du was ins Ofen geworfen?'

Nein, nein,- erwiderte die Spinnerin und machte ihre arbeit weiter.

Nach einiger Zeit fragte sie wieder und wieder antwortete die Schwiegertochter, dass

Sie nicht Schuld hatte.

Beim dritten Mal mußte die Schwiegertochter gestehen, dass sie einfach ihr Garnbündel

Hingeworfen hatte.

' Oh, mein Gott, was hast du gemacht? Greift schnell nach der Eimer mit Wasser,

löscht schnell das Feuer in dem Ofen!'

Mischuk vermutete gleich, was los ist.

Aber das neue Unglück mußte hier geschehen! Jetzt floß das wasser unendlich aus dem Ofen. Sie floß und floß und keiner konnte hier helfen:

Bald war überall nur Wasser.

Man sagt, dass dieses Wasser den Anfang dem großen Fluß gab. Und weil die Leute den Sohn der Frau den Adel Mischuk nannten, so wurde auch der Fluß Adall oder auf russisch Wolga genannt.

 

 

 

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